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	<title>Textin</title>
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	<description>Das Magazin der Schreibszene Schweiz</description>
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		<title>«Cowboysommer» von Hansjörg Schertenleib</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Tanias Buchtipp auf Radio DRS3]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Cowboysommer]]></category>
		<category><![CDATA[Hansjörg Schertenleib]]></category>
		<category><![CDATA[Tania Kummer]]></category>

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		<description><![CDATA[Tanias Buchtipp. «Cowboysommmer» – ein Roman über die Zerbrechlichkeit der Menschen. Die Hauptfigur Hanspeter wächst in den 70er Jahren in der Schweiz auf, interessiert sich für Fussball, Musik und Mädchen. Er ist ein unsicherer Heranwachsender, wie es ihn gab, gibt und geben wird. Der schnoddrige Boyroth wird sein Freund und Wegweiser, an dem sich Hanspeter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tanias Buchtipp. «Cowboysommmer» – ein Roman über die Zerbrechlichkeit der Menschen.<br />
Die Hauptfigur Hanspeter wächst in den 70er Jahren in der Schweiz auf, <span id="more-479"></span>interessiert sich für Fussball, Musik und  Mädchen. Er ist ein unsicherer Heranwachsender, wie es ihn gab, gibt und  geben wird. Der schnoddrige Boyroth wird sein Freund und Wegweiser, an  dem sich Hanspeter oft willig, oft wütend, orientiert.</p>
<div>
<p><strong>Ein eigenes Abenteuer wagen</strong></p>
<p>Dass Boyroth seine Motorrad-Abenteuer mit Fabio und nicht mit ihm  unternimmt, ist für Hanspeter Grund genug, in den Ferien alleine mit dem  Zug nach Norwegen zu reisen. Er distanziert sich von Boyroth und erlebt  ein eigenes Abenteuer.</p>
<p>In der Zwischenzeit passiert in der Schweiz ein Unglück: Yolanda,  Boyroths Schwester, fährt auf Fabios Sozius mit, die Beiden verunglücken  und sterben. Als Hanspeter zurückkehrt und Boyroth aufsucht, bäumt sich  dieser mit einem «Du wärst besser hiergeblieben» auf – doch er ist  gebrochen und fängt sich nicht mehr auf.</p>
<p><strong>Der Mensch bleibt fragil </strong></p>
<p>Der Roman zieht den Bogen bis ins Jahr 2010: Hanspeter trifft  Boyroth, der als  Randständiger lebt. Auch wenn Hanspeter sich schon  lange aus seinem Kokon gewunden hat und im eigenen Leben schillert, wird  er bei der Begegnung sofort auf seine Gefühle gegenüber Boyroth  zurückgeworfen.</p>
<p>«Cowboysommer» schildert mehr als die Reise eines Heranwachsenden ins  eigene Leben: Er erzählt davon, dass der Mensch in all seinen  Lebensabschnitten- und Umständen zerbrechlich bleibt.</p>
<p><strong>«Cowboysommer» ist ein Muss für: Wortschluckspechte</strong>.  Die (Rede)Befangenheit, die Hanspeter durch seine wechselnden Gefühle  erfährt, wird wortvoll umgesetzt. (tk)</p>
<p><img title="Cowboysommer_neu" src="../wp-content/uploads/2010/09/Cowboysommer_neu.jpg" alt="" width="114" height="196" />Hansjörg Schertenleib<br />
<strong>Cowboysommer</strong><br />
2010, Aufbau Verlag</p>
<p><a href="http://www.shertov.com/" target="_blank">www.shertov.com</a></p>
<p><strong>Klappentext:</strong></p>
<p>«Freundschaft kann man genausowenig erklären wie Liebe; doch was  wären wir, wenn wir es nicht versuchten?»</p>
<p>Boyroth ist mutiger, unangepasster, charismatischer als andere. Und  er hat eine schöne, geheimnisvolle Schwester. Als Hanspeter ihm zum  ersten Mal begegnet, weiss er, dass sie Freunde fürs Leben sein werden.  In einem Sommer voller Musik entfliehen sie ihrer engen Welt, bis ein  furchtbares Unglück geschieht, das sie für ihr Leben zeichnet und sie  zwingt, sich von der Jugend zu verabschieden.</p>
<p>Kühn und warmherzig zugleich erzählt Hansjörg Schertenleib vom  Verlust der Unschuld und von einer Freundschaft, die bis in den Tod  führt.</p>
<p><strong>Autorentext:</strong></p>
<p>Hansjörg Schertenleib, 1957 geboren, lebt im County Donegal in Irland  und in Zürich. Er schrieb Hörspiele, Theaterstücke, Gedicht- und  Erzählbände sowie Romane, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden.</p>
<p><strong>&gt;</strong> <a href="http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtsp%3A%2F%2Fa49.v23910e.c23910.g.vr.akamaistream.net%2Fondemand%2F7%2F49%2F23910%2F4c73efd1%2Faudio.drs.ch%2Fdrs3%2Fkulttipps%2Fbuecher%2F2010%2Fkritik_schertenleib.mp3" target="_blank">Buchtipp hören</a></p>
<p>Buchtipp von Tania Kummer auf Radio DRS 3. Copyright Radio DRS3.</p>
<p><a href="http://www.taniakummer.com/" target="_blank">www.taniakummer.com</a></p>
</div>
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		<title>Bildband mit Herz</title>
		<link>http://www.textin.ch/mibringsel-mit-herz/</link>
		<comments>http://www.textin.ch/mibringsel-mit-herz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Div. Genres und Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden zeigt Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[SuzAna Senn-Benes]]></category>

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		<description><![CDATA[(eing.) Neuerscheinung – Ein HERZliches Andenken zum Nachdenken Letzten Sommer wurde das vielseitige Städtchen Baden (AG) zur HERZlichsten Stadt der Schweiz. Viele bunte HERZen verzierten die Gassen und Strassen. Wie einst, als in Zürich die Bären knurrten oder die Löwen brüllten. Die HERZen jedoch brüllten und knurrten nicht, sie verzauberten die Gegend in ein Meer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(eing.) Neuerscheinung – Ein HERZliches Andenken zum Nachdenken<span id="more-461"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-482" title="herz_suzana" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2010/08/herz_suzana.jpg" alt="" width="241" height="265" />Letzten Sommer wurde das vielseitige Städtchen Baden (AG) zur HERZlichsten Stadt der Schweiz. Viele bunte HERZen verzierten die Gassen und Strassen. Wie einst, als in Zürich die Bären knurrten oder die Löwen brüllten. Die HERZen jedoch brüllten und knurrten nicht, sie verzauberten die Gegend in ein Meer voller Romantik und Liebe.</p>
<p>Mit dem Slogan: „Baden zeigt HERZ“ (<a href="http://www.badenzeigtherz.ch" target="_blank">www.badenzeigtherz.ch</a>), zeigte die Stadt in der Tat HERZ und das gleich zweimal. Erstens mit der beeindruckenden Ausstellung, welche mit vielen ehrenamtlichen Helferhänden entstand und zum zweiten wurde mit dem Erlös der Versteigerung das <a href="http://www.ruanda.ch" target="_blank">Schulbildungsprojekt der Stiftung Margrit Fuchs in Ruanda</a> unterstützt.</p>
<p><span style="color: #808080;"><em>&#8220;Ich empfehle all Jenen dieses Buch, die offen sind für Emotionen und Herzensangelegenheiten. Übrigens eignet sich dieses Buch auch bestens als ein sympathisches Geschenk, für (fast) jede Einladung.&#8221; </em> Peter Sterk, Kinounternehmer Baden</span></p>
<p>Damit diese HERZlichkeit weiterleben kann, hat die Initiantin SuzAna Senn-Benes der ganzen Aktion die Krönung verliehen: Es entstand ein Andenken zum Nachdenken! Ein Buch mit lebhaften Abbildungen aller ausgestellten HERZen und emotionalen Geschichten. Geschichten verschiedenster Menschenleben: Traurig, einfühlsam – aber auch witzig und voller Hingabe und Hoffnungen. Ein Werk als eine geeignete Geschenkgelegenheit. Für Hochzeiten, für Geburtstage, für die Liebste/den Liebsten, für die treuen Kunden oder die fleissigen Mitarbeiter – einfach um den DANK einmal HERZlich auszusprechen!</p>
<p>Ein HERZliches Andenken zum Nachdenken:<br />
Text: SuzAna Senn-Benes  <a href="http://www.a-herz.ch" target="_blank">www.a-herz.ch<br />
</a>Layout: Monika Müller  <a href="http://www.moniart.ch" target="_blank">www.moniart.ch</a></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>&#8220;Mit dem Schenken dieses wunderbaren Buches kann man seiner eigenen Dankbarkeit, Wünschen und Hoffnungen Nachdruck und Unvergänglichkeit verleihen. Und sollten einem die richtigen Worte mal fehlen, so spricht dieses Buch voller Gefühle auch ganz für sich selbst.&#8221;</em> Silvia Hochstrasser, Verantwortliche für Stadtführungen bei Info Baden</span></p>
<p>Das Buch kann für sFr. 39.90 beim Info Baden, Bücher Doppler oder diversen Geschäften und Bahnhof-Kiosken in Baden bezogen werden oder mit einem kleinen Versandkostenbeitrag bei SuzAna Senn-Benes (suzana@a-herz.ch).</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>„Das Buch lässt die Herzen höher schlagen, bewegt, berührt und zeigt wunderschöne Bilder. Es beinhaltet die wertvolle Botschaft, dass auch du und ich helfen können.“</em> Fatima Vidal, Schreibszene Schweiz</span></p>
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		<title>Wir sind arm &#8211; Schreibkurs der Caritas in Zürich</title>
		<link>http://www.textin.ch/wir-sind-arm-schreibkurs-der-caritas-in-zurich/</link>
		<comments>http://www.textin.ch/wir-sind-arm-schreibkurs-der-caritas-in-zurich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 07:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[Caritas]]></category>
		<category><![CDATA[Tania Kummer]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Lätsch Swiss Photographer]]></category>
		<category><![CDATA[Wir sind arm]]></category>

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		<description><![CDATA[100‘000 Menschen im Kanton Zürich sind von Armut betroffen. Anlässlich des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung hat Caritas eine Wanderausstellung in verschiedenen Städten durchgeführt. Caritas Zürich hat ihre Wanderausstellung und die Guerillakampagne mit einem Schreibseminar für Armutsbetroffene ergänzt. Der Kurs ist von der Schriftstellerin Tania Kummer geleitet worden. Sozial Benachteiligte ergreifen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>100‘000 Menschen im Kanton Zürich sind von Armut betroffen.  Anlässlich des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer  Ausgrenzung hat Caritas <span id="more-454"></span>eine Wanderausstellung in <img title="Weiterlesen..." src="http://www.textin.ch/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />verschiedenen  Städten durchgeführt.</p>
<p>Caritas Zürich hat ihre Wanderausstellung und die <img class="alignleft size-full wp-image-457" title="SONY DSC" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2010/08/DSC04587_250.jpg" alt="" width="376" height="250" />Guerillakampagne mit  einem Schreibseminar für Armutsbetroffene ergänzt. Der Kurs ist von der  Schriftstellerin Tania Kummer geleitet worden. Sozial Benachteiligte  ergreifen selber das Wort.</p>
<p>Tobias Lätsch  hat für textin die Teilnehmer/innen des Kurses und Tania Kummer in Zürich  besucht.</p>
<p>Istvan Cseh, Teilnehmer des Seminars, hat uns seinen Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!</p>
<p><strong>Armut als kollektiver Reichtum</strong></p>
<p>Wie arm bin ich wirklich, und wie reich überhaupt? Wo stehe ich als  statistisch an der Armutsgrenze lebender Neuarmer? Was das Geld  betrifft, gehöre ich der Elite der Neuarmen an. In der geistlichen Welt  hingegen fühle ich mich als Neureicher wohl aufgehoben. Das ist ja das  Tolle an meinem Chef da oben: Er lehrt mich, wie ich diesseits und fern  vom Materiellen glücklich sein darf. Die Armut aber schleicht sich um  die Häuserecken der zubetonierten Schweiz. Wenn aus Zement, Sand, Kies  und Wasser erdbebenresistente Grundmauern gebaut werden, kann es sein,  dass die Armut ausserhalb gar nicht mehr wahrgenommen wird. Denn: „Was  ich nicht sehe, kann ja auch gar nicht sein.“</p>
<p>Einmal habe ich Touristen vor dem Provisorium des Einkaufszentrums  Globus in Zürich gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, dass in dieser  Stadt viele arme Leute leben. Sie schauten mich verwundert an. Ich  erzählte ihnen, welche Organisationen Brotstuben betreiben, wo sich  Auffangstellen befinden und an welchen Orten für wenig Geld Essen  aufgetischt werde. Am Schluss schüttelten wir uns die Hände und ich war  mir sicher, ihren Ferientag nicht vermiest zu haben.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-458" title="SONY DSC" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2010/08/caritas02_250h.jpg" alt="" width="348" height="231" />Oft ging ich im „Gelben Stern“ der Heilsarmee essen. In diesem Lokal  im Zürcher Niederdorf wurde ab 18.30 Uhr ein warmes Essen serviert und  das für nur drei Franken! Eine Suppe als Vorspeise, Sirup und Kaffee  sowie eine Portion Salat nebst dem Hauptmenu. Wer nicht fleischlos  bleiben wollte, konnte mit drei Franken Aufschlag seinen Teller mit  einem Stück Fleisch garnieren. Ich fühlte mich reich umsorgt. Ich wurde  in Gesprächen herausgefordert, genoss die Gesellschaft, und was das  Essen betraf, konnte ich ein Hallelujah herausposaunen. Vielleicht bin  ich als Kind einmal in den Kochtopf gefallen – so sehr mag ich das  Essen.</p>
<p>Kaum hatte ich den Bauch vollgeschlagen schob sich plötzlich eine  graue Wolke vor mein wohliges Gefühl. In dicken Buchstaben leuchtete das  Wort „Einsamkeit“ vor mir auf und ich fühlte ein Stechen in der Brust.  Was war geschehen? Romantisch veranlagt, nahm ich an, dass mich hie und  da jemand in den „Gelben Stern“ begleiten würde.  Doch eine mir  nahestehende Person sagte, sie sei traurig, wenn sie daran denke, wie  ich „unten durch“ müsse. Deshalb wolle sie mich auch nicht <img class="alignleft size-full wp-image-459" title="SONY DSC" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2010/08/caritas_3_250h.jpg" alt="" width="333" height="221" />in dieses  Restaurant begleiten.</p>
<p>Ich schluckte! Kumuliert mit anderen Absagen aus dem näheren Umfeld  brach etwas in mir zusammen. Das ist also meine Herausforderung: Wie  gehe ich damit um, dass man mich immer wieder auf meine Umstände  reduziert. Dabei ist es doch genau diese Betonmauer, die ich  niederreissen will! Ich bin nicht ansteckend – und nein, du bekommst  keine Migräne, wenn du mich besuchst oder mich zum Sozialamt begleitest!</p>
<p>Ich bin zugleich arm und reich, sowohl reich und arm. Wenn wir die  Armut als kollektiven Reichtum ansehen, werden die Mauern schnell  niedrig und Gemeinschaft kann entstehen. Nichts ist grösser, als in der  Armut reich sein zu dürfen. Reich an Glück, reich an Frieden, reich an  Erfahrung, reich an Hoffnung &#8211; und einer Portion Zuversicht für die  Zukunft.<br />
Gehen wir essen?</p>
<p><strong>Kurzbiografie István Cseh jr.</strong></p>
<p>István Cseh jr. (*1971) lebt und arbeitet in Zürich. Seine  Schulbildung genoss er in Thalwil, dort absolvierte er eine  kaufmännische Lehre in einer Bank. Sein Name ist ungarischer Herkunft.  Seine Eltern flüchteten 1956 aus Ungarn und lernten sich in Zürich  kennen. Der Autor begann in der Schulzeit Gedichte zu verfassen und  veröffentlichte bis jetzt drei Gedichtbände im Eigenverlag. Zu seinen  Hobbys zählt er Kino, Theater, Kochen und Ausstellungen besuchen. Der  Autor schreibt an einem Gedichtband, den er dieses Jahr veröffentlichen  möchte. Seine virtuelle Heimat ist auf <a href="http://www.chblog.ch/wortcafe" target="_blank">www.wortcafe.ch</a> zu  finden.</p>
<p><a href="http://www.wir-sind-arm.ch" target="_blank">www.wir-sind-arm.ch</a></p>
<p>Copyright der Bilder: Tobias Lätsch</p>
<p>Bitte Urheberrechte beachten: Verlinken erlaubt, kopieren verboten.</p>
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		<item>
		<title>G R Ö N L A N D  – Theaterstück von Hansjörg Schertenleib, mit Hanna Scheuring</title>
		<link>http://www.textin.ch/g-r-o-n-l-a-n-d/</link>
		<comments>http://www.textin.ch/g-r-o-n-l-a-n-d/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Grönland]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Scheuring]]></category>
		<category><![CDATA[Hansjörg Schertenleib]]></category>

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		<description><![CDATA[(eing.) Anna steht am Abgrund: Ihr Mann liegt tot im Nebenzimmer, gestorben nach langer Krankheit. Sie will Abschied nehmen, indem sie sich erinnert: An eine geglückte Liebe, ihre Existenz als Schauspielerin, an ihre Anfänge an einem Theater in Deutschland, das Erfolgsstück über Marilyn Monroe, und an ihre Zeit als Star einer Soap am Fernsehen. Anna [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>(eing.) Anna steht am Abgrund: Ihr Mann liegt tot im Nebenzimmer,  gestorben nach langer Krankheit. Sie will Abschied nehmen, indem sie  sich erinnert: An eine geglückte Liebe, <span id="more-446"></span>ihre  Existenz als Schauspielerin, an ihre Anfänge an einem Theater in  Deutschland, das Erfolgsstück über Marilyn Monroe, und an ihre Zeit als  Star einer Soap am Fernsehen. Anna ist ausser sich – und doch bei sich.  Sie weiss, sie wird über diesen Abgrund hinwegspringen und auf der  anderen Seite ihren Weg gehen und weiterleben. Sie weiss, es ist die  Liebe, die uns am Leben hält, das der Tod uns nimmt.<img title="groenland_gross" src="../wp-content/uploads/2010/08/groenland_gross.jpg" alt="" width="230" height="326" /></p>
<p><strong>Theaterstück</strong> von Hansjörg Schertenleib<br />
Regie: Jean Grädel<br />
Anna: Hanna Scheuring<br />
Thomas (ab Band): Norbert Schwientek</p>
<p><strong>Aufführungen:<br />
</strong><br />
21. September: Steckborn<br />
PREMIERE<br />
Phönix-Theater, 20 Uhr</p>
<p>22. September: Steckborn<br />
PhöniX-Theater, 20 Uhr</p>
<p>25. September: Bremgarten<br />
Kellertheater, 20.15 Uhr</p>
<p>30. Oktober: Stein am Rhein<br />
Schwanen-Bühne, 20 Uhr<br />
mit Einführung des Regisseurs Jean Grädel</p>
<p>24., 26. und 27. November: Chur<br />
Kliibühni, 20 Uhr</p>
<p>1. Dezember 10 – 5. Dezember: Zürich<br />
Theater Stok, 20 Uhr</p>
<p>17. Dezember: Kreuzlingen<br />
Theater an der Grenze, 20 Uhr</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich recherchiere für mein Leben gern</title>
		<link>http://www.textin.ch/ich-recherchiere-fur-mein-leben-gern/</link>
		<comments>http://www.textin.ch/ich-recherchiere-fur-mein-leben-gern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 06:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruth Loosli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Mittwochsperlen]]></category>
		<category><![CDATA[Michele Minelli]]></category>
		<category><![CDATA[Recherchieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ruth Loosli]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibkurse]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwochsperle. Ruth Loosli im Gespräch mit der Autorin Michèle Minelli.  Ruth Loosli: Liebe Michèle, herzliche Gratulation zu deinem Stipendienpreis der Autorinnenvereinigung, dem Netzwerk für deutschsprachige Autorinnen! Es gab ja sehr viele Bewerberinnen, kannst du uns kurz erzählen, weshalb du dich beworben hast und was dir der Preis bedeutet? Und natürlich auch, welches Projekt du eingereicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwochsperle. Ruth Loosli im Gespräch mit der Autorin Michèle Minelli. <span id="more-440"></span></p>
<p><strong>Ruth Loosli:</strong> Liebe Michèle, herzliche Gratulation zu deinem Stipendienpreis der Autorinnenvereinigung, dem Netzwerk für deutschsprachige Autorinnen! Es gab ja sehr viele Bewerberinnen, kannst du uns kurz erzählen, weshalb du dich beworben hast und was dir der Preis bedeutet? Und natürlich auch, welches Projekt du eingereicht hast?</p>
<p><strong>Michèle Minelli: </strong>Als ich vom Projektstipendium der AV gelesen habe, dachte ich sogleich an meinen neuen Roman. Es gibt ja allerlei Ausschreibungen und Orte, bei denen man sich als Schriftstellerin bewerben kann, dabei sind mir diejenigen, die Projekte aktiv unterstützen, die liebsten, weil diese Literaturförderung im wahrsten Sinne des Wortes betreiben: sie wollen, dass gute Literatur entsteht und bieten dazu Hand. Sei es mit Aufenthaltsstipendien oder mit Geld, beides hilft einer Autorin dabei, sich für eine Weile ganz auf ihre Schreibarbeit konzentrieren zu können. In diesem Sinne bedeutet mir das gewonnene Projektstipendium auch wertvolles Vertrauen, das eine Organisation in mein Projekt legt, und Zutrauen in mein Können; ein wirklich kräftigendes Gefühl.</p>
<p><strong>Ruth Loosli: </strong>Du hast schon mehrere Bücher herausgegeben, die letzten beim Isele Verlag. Wie bist du zu diesem Verlag gekommen? Hast du Tipps für die Verlagssuche?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-394" title="minelli_2_237" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2010/08/minelli_2_237.jpg" alt="" width="237" height="356" /><strong>Michèle Minelli:</strong> Nachdem ich die ersten beiden Sachbücher beim Paul Haupt Verlag publiziert hatte, verspürte ich den Drang, etwas ganz Eigenes zu machen, mein damaliges Traumbuch gewissermassen. Dafür wollte ich mich frei fühlen und schrieb &#8220;Unter Mongolen&#8221; ohne die Sicherheit eines Verlages im Rücken. Für das fertige Manuskript durchstöberte ich dann die Internetseite <a href="http://www.autorenboerse.net" target="_self">www.autorenboerse.net</a> nach Verlagen, die an den Themenbereichen Mongolei/sozialpolitische Umwälzung/Reisereportage Interesse haben könnten und schrieb diese gezielt an. Nicht lange darauf antwortete mir der Verlagsleiter der Edition Isele, und so kam dieser Kontakt zustande. Mein Tipp in Bezug auf die Verlagssuche ist also tatsächlich der allgemein übliche: sich einen soliden Überblick verschaffen und gezielt Verlage anschreiben. Das hat grössere Erfolgschancen als blindwütige Massenversände, die unpersönlich sind und dieses Unpersönliche auch ausstrahlen.</p>
<p><strong>Ruth Loosli: </strong>Du schreibst Sachbücher wie auch Romane. Gibt es Hinweise für die Recherche-Arbeit, die für alle Schreibenden nützlich sind und wir vielleicht noch nicht wissen? Wie gehst du vor, wenn du nicht mehr weiterkommst?</p>
<p><strong>Michèle Minelli:</strong> Zuallererst: ich recherchiere für mein Leben gern! Ich liebe es, mich schlau zu machen, einer Sache auf den Grund zu gehen, Fragen über Fragen zu stellen und mich immer wieder aufs Neue in mir gänzlich unbekannte Lebensbereiche vorzuwagen. Neuland zu entdecken, in Dschungel einzudringen und Spuren nachzugehen bereichert nicht nur mein Schreiben, es bereichert auch mein Leben. Hinweise für diese Recherche-Arbeit gäbe es en masse. Nicht zuletzt deshalb leite ich gerne Recherche-Seminare, da kann man so richtig aus dem Vollen schöpfen und Pläne &#8220;live&#8221; in die Tat umsetzen. Aber um hier in Kürze doch eine Antwort zu geben: das Wichtigste ist sicher die Verbindung zum eigenen, echten Interesse, die hergestellt werden muss – auch und gerade bei Themen, die einen vorher kaum berührten. Und wenn man nicht mehr weiterkommt, ist das der rechte Moment, sich zu fragen: wer sonst kann es noch wissen? Es gibt immer Menschen, die sich mit genau und gerade dieser Sache intensiv beschäftigen, in die man selber eintauchen sollte; diese Menschen gilt es dann zu finden.</p>
<p><strong>Ruth Loosli: </strong>Recherche-Seminare, das dürfte nicht nur mich interessieren &#8230; Kannst du uns etwas darüber sagen?</p>
<p><strong>Michèle Minelli: </strong>Im Auftrag verschiedener Bildungsinstitute gestalte ich Recherche-Seminare, die unterschiedlich lang oder umfangreich angelegt sind, bei denen es aber immer um &#8220;echte&#8221; Recherchen geht. Das heisst, wichtige Theorie wird mit dem aktiven Tun verbunden, um so einen möglichst grossen Effekt, ein echtes Resultat zu erzielen.</p>
<p><strong>Ruth Loosli:</strong> Kennst du das Wort &#8220;Schreibblockade&#8221;? Die Situation, vor der weissen Fläche des PC zu sitzen und nicht wirklich zu wissen, wie es weiter gehen soll – wie kann man damit umgehen?</p>
<p><strong>Michèle Minelli: </strong>Ja, ich kenne das Wort, aber ich kenne nicht den Zustand. Natürlich weiss ich, was damit gemeint ist, nur teile ich die Meinung nicht, dass es sich dabei um eine Blockade des gesamten Prozesses handelt. Denn das Einzige, was blockiert ist, ist das Tippen, resp. die schreibende Hand auf dem Papier. Ich selber erkenne bei meinem Schreibprozess vier Hauptzustände: das Schreiben, das Redigieren, das Eintippen der Korrekturen und das Forschen. Wenn das Schreiben nicht geht, dann heisst das, ein anderer Teil des Prozesses ist jetzt stimmiger. Vielleicht bin ich kritisch genug eingestellt, um meinen Text Korrektur zu lesen, oder vielleicht ist meine Stimmung eher lauwarm, dann wäre das Eintippen der Korrekturen angebracht. Oder aber, und das ist fast der interessanteste Zustand: Forschen ist angesagt. Forschen, das kann ebenso bedeuten, dass ich strukturiert Recherchen nachgehe als auch, dass ich mich in die Sonne lege, eine Runde schlafe, ein Buch lese, ins Kino gehe oder einfach nichts tue. All dies sind empfangende Momente, sie sind kontemplativ, und vieles, was noch ungeordnet in meinem Kopf ist, kann in diesen Entspannungsmomenten zu neuer Ordnung finden. Und Ordnung wiederum brauche ich für das physische Schreiben, das – was Wunder! – ohne jede Blockade, ohne Stau, ungehindert fliessen kann.</p>
<p><strong>Ruth Loosli:</strong> Wann schreibst du am liebsten? Hast du deine feste Schreibzeit? Hörst du auch mal Musik zum Schreiben?</p>
<p><strong>Michèle Minelli: </strong>Da ich freiberuflich tätig bin als Ausbilderin und Autorin, kenne ich keine durchstrukturierten Arbeitszeiten. Aber ich habe mir in den letzten Jahren angewöhnt, meine Tage in Seminartage und Schreibtage (gemeint ist der gesamte Schreibprozess) einzuteilen. Wenn ich morgens aufwache, und das meist sehr früh, im Sommer mit den zwitschernden Vögeln schon bald nach vier, liege ich im Bett und frage mich immer zuerst einmal: was für ein Tag ist heute? Ist es ein Schreibtag, dann folgt schon bald das nächste Horchen nach innen: auf welchen Teil des Schreibprozesses habe ich heute Lust? Was steht an? Wenn ich dann schreibe, dann hält mich nichts davon ab. Da klingelt das Telefon vergeblich und der Postbote nimmt seine Päckchen wieder mit. Dann lasse ich mich durch nichts und niemand ablenken. So ein Schreibtag kann durchaus von frühmorgens bis abends spät dauern. Und: ja, ich höre Musik beim Schreiben. Jedes meiner Bücher hat einen anderen musikalischen Hintergrund. Es kommt manchmal vor, dass ich vor dem Einstieg in eine neue Geschichte, in ein neues Buch, zuerst die passende Musik finden muss. Diese höre ich dann wieder und wieder, bis sie sich in meinem Unterbewussten festgesetzt hat und dort meinem Hirn bei jedem Abspielen signalisiert: Schreiben. Jetzt.</p>
<p><strong>Ruth Loosli: </strong>Oh, das finde ich eine ermutigende Antwort, vielen Dank! Darf ich dich noch fragen, wie du die Literaturszene in der Schweiz wahrnimmst? Findest du es nötig, dass es einen Verband für Autorinnen gibt? Werden Bücher von Männern immer noch anders/besser wahrgenommen als von Frauen?</p>
<p><strong>Michèle Minelli: </strong>Ziemlich viele wichtige Fragen in einer, die du da vereinst! In der Schweizer Literaturszene bewegt sich etwas, viele Junge, die neue Töne anschlagen, sich Neues getrauen, auch wieder zurück zu einer gewissen Art von Radikalität finden, in dem, was sie tun. Das finde ich wichtig und gut, denn leider gibt es auch sehr viel Mittelmass, das heute hier und morgen vergessen ist.</p>
<p>Die Frage nach dem Verband für Autorinnen möchte ich so beantworten, dass es eine Tatsache ist, dass vorwiegend männliche Gremien vorwiegend männliche Autoren berücksichtigen – sei es bei Einladungen, Preisvergaben oder auch Medienberichten, die Statistiken sprechen eine eindeutige Sprache. Autorinnen haben in der Schweiz fast nur eine Chance medial zu trumpfen, wenn sie jung und fotogen sind. Beides aber hat nichts mit ihrer Stimme und ihrer Qualität des Schreibens zu tun. Nun gibt es natürlich verschiedene Wege, dieser Ungleichheit zu begegnen, und einer, sicher kein falscher, ist der Beitritt in eine Vereinigung, die ihr Augenmerk ganz auf das Schaffen der Schriftstellerinnen legt. Die Vernetzungsmöglichkeiten sind immens; plötzlich wird Entwicklung möglich, einfach, weil da noch Andere sind, die unterstützen und Türen öffnen.</p>
<p><strong>Ruth Loosli:</strong> Liebe Michèle, ich danke dir herzlich für dieses Gespräch und freue mich auf deinen Roman, den wir an dieser Stelle gerne vorstellen werden!</p>
<p>. . .</p>
<p>Datum: 18. August 2010</p>
<p><strong>Michèle Minelli</strong>, Roman- und Sachbuchautorin, wohnt am Stadtrand von Zürich.  Gewinnerin des 1. Projektstipendiums der Autorinnenvereinigung 2010; diverse weitere Auszeichnungen. <a href="http://www.mminelli.ch" target="_blank">http://www.mminelli.ch</a></p>
<p><strong>Bibliographie: </strong> Adeline, grün und blau, Roman, Isele 2009 / Kompass für Kreative, Aphorismen, Isele 2008 / Unter Mongolen, Reisereportage, Isele 2005 / Endstation Schulausschluss?, Sachbuch, Haupt 2003 / Tabuthema Abtreibung, Sachbuch, Haupt 2000 / Diverse Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und Literaturmagazinen</p>
<p><strong>Ruth Loosli</strong>, Jahrgang 1959, im Seeland aufgewachsen. Worte gewundert, seit sie sprechen, lesen und OWUNDER schreiben kann. Ausbildung zur Primarlehrerin. Immer geschrieben und nun am Ordnen und Öffnen. <a href="http://www.ruthloosli.ch" target="_blank">www.ruthloosli.ch</a></p>
<p>Bild, Copyright: Michèle Minelli,</p>
<p>Bitte Urheberrechte beachten: Verlinken erlaubt, kopieren verboten.</p>
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		<title>Eveline Hasler «Und werde immer Ihr Freund sein»</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Tanias Buchtipp auf Radio DRS3]]></category>
		<category><![CDATA[Emmy Hennings]]></category>
		<category><![CDATA[Eveline Hasler]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Hesse]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Ball]]></category>
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		<description><![CDATA[Tanias Buchtipp. Die Schriftstellerin Eveline Hasler hat Fakten zu Hesses, Emmy Hennings und Hugo Balls Leben zu einem Roman ausgeweitet. Ein Reigen von Schweizer Persönlichkeiten Hermann Hesse, Emmy Hennings und Hugo Ball (das Paar, das die Zürcher Dada-Bewegung 1916 mitinitiiert hat) lernen sich 1920 in Cassarete im Tessin kennen. Alle nagen an ihren Vergangenheiten, frieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tanias Buchtipp. Die Schriftstellerin Eveline Hasler hat Fakten zu  Hesses, Emmy Hennings und Hugo Balls Leben zu einem Roman ausgeweitet.<span id="more-437"></span></p>
<p><strong>Ein Reigen von Schweizer Persönlichkeiten</strong></p>
<p>Hermann Hesse, Emmy Hennings und Hugo Ball (das Paar, das die Zürcher  Dada-Bewegung 1916 mitinitiiert hat) lernen sich 1920 in Cassarete im  Tessin kennen. Alle nagen an ihren Vergangenheiten, frieren in innerer  Einsamkeit, die durch die neue Freundschaft gewärmt, aber nie  geschmolzen wird. «Und werde immer ihr Freund sein» ist ein Zitat aus  einem Brief von Hesse an Hennings.</p>
<p>Hasler arbeitet mit recherchierten Fakten, Originalauszügen aus  Briefen und dem Wissen, das sie in Gesprächen generiert hat. In dieser  leicht zu erlesenden Zeitgeschichte kommen viele Persönlichkeiten vor:  Die Familie Jelmoli zum Beispiel, Meret Oppenheim, Friedrich Glauser  oder die Familie Brown mit Charles, einem der Gründer der heutigen ABB.</p>
<p><strong>Kulturgeschichte schmackhaft gemacht</strong></p>
<p>So erleben wir &#8211; den Scheinwerfer abwechselnd auf Hesse, Hennings und  Ball gerichtet &#8211; eine Wegstrecke in deren Leben und Freundschaft mit, in  der Vorsprünge und Fehlschläge, Ablehnung, nahe Zusammenarbeit, auch  finanziellen Unterstützung und immer wieder der Austausch über quälende  Gemütszustände Platz haben müssen.</p>
<p>Ein Buch, das eine gute Chance bietet, sich auf unkomplizierte und  faszinierende Weise zu bilden &#8211; übrigens auch, wenn man Hesses Werk  nicht kennt. «Und werde immer ihr Freund sein» ist ein Buch für:  Wandervögel. Hasler weist einen Weg, wie und wohin das Dreiergespann  miteinander unterwegs war.</p>
<p><span style="color: #808080;">Hasler, Eveline<br />
<strong>Und werde immer Ihr Freund sein</strong></span> <span style="color: #808080;"><br />
Hermann Hesse, Emmy Hennings und Hugo Ball<br />
2010, Nagel &amp; Kimche, Zürich</span></p>
<p><strong>&gt;</strong> <a href="http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtsp%3A%2F%2Fa1505.v23910e.c23910.g.vr.akamaistream.net%2Fondemand%2F7%2F1505%2F23910%2F4c6a919e%2Faudio.drs.ch%2Fdrs3%2Fkulttipps%2Fbuecher%2F2010%2Feveline_hasler.mp3" target="_blank">Buchtipp hören</a></p>
<p>Buchtipp von Tania Kummer auf Radio DRS 3. Copyright Radio DRS3.</p>
<p><a href="http://www.taniakummer.com/" target="_blank">www.taniakummer.com</a></p>
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		<title>Die besten Claims/Slogans gesucht</title>
		<link>http://www.textin.ch/goldene-tastatur/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 12:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwitscher-News]]></category>
		<category><![CDATA[Claims]]></category>
		<category><![CDATA[Goldene Tastatur]]></category>
		<category><![CDATA[Slogans]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Goldenen Tastatur prämiert Schreibszene/Texterausbildung.ch die besten Slogans/Claims im ganzen Land. Gesucht sind Slogans und Claims mit maximal 8 Wörtern. Die Texte waren nach dem 1.9.2008 im Umlauf. Als Preise locken ein iPad (gesponsert von der Text- und Übersetzungsagentur Supertext.ch), ein edler Pelikan-Füllhalter und ein Schreibszene-Gutschein. Einsendeschluss ist der 1. September 2010. Die Jury [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Goldenen Tastatur prämiert Schreibszene/Texterausbildung.ch  die besten Slogans/Claims im ganzen Land. <span id="more-431"></span>Gesucht sind Slogans und  Claims mit maximal 8 Wörtern. <img title="Weiterlesen..." src="http://www.textin.ch/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Die  Texte waren nach dem 1.9.2008 im Umlauf.</p>
<p>Als Preise locken ein iPad (gesponsert von der Text- und  Übersetzungsagentur <a href="http://Supertext.ch" target="_blank">Supertext.ch</a>), ein  edler Pelikan-Füllhalter und ein Schreibszene-Gutschein. Einsendeschluss  ist der 1. September 2010.<br />
Die Jury besteht aus Paul Girard (<a href="http://www.girardtext.ch" target="_blank">Girardtext</a>),  Stefan Meier (<a href="http://www.direktmeier.ch" target="_blank">Direktmeier</a>)  und Fatima Vidal, der Geschäftsleiterin von  Schreibszene/Texterausbildung.ch<br />
Alle Informationen sind auf der Website aufrufbar.<br />
<a href="http://www.schreibszene.ch" target="_blank">www.schreibszene.ch</a></p>
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		<title>Alexandra Lavizzari «Flucht aus dem Irisgarten»</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 07:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Tanias Buchtipp auf Radio DRS3]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Lavizzari]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht aus dem Irisgarten]]></category>
		<category><![CDATA[Radio DRS3]]></category>
		<category><![CDATA[Tania Kummer]]></category>

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		<description><![CDATA[Tanias Buchtipp. Der wundersame Erzählband «Flucht aus dem Irisgarten» birgt Geheimnisse und Spannung(en), Beziehungsfeinheiten- und Abhängigkeiten und &#8211; er zeigt die Elemente in ihren Kräften. Von der Quelle bis zum Wasserfall &#8230; Die elf Erzählungen sind wie Flüsse. Sie entspringen als Bächlein leicht sprudelnd einer reinen Quelle. Das Bächlein plätschert nie nur so vor sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tanias Buchtipp.<strong> Der wundersame Erzählband «Flucht aus dem  Irisgarten» birgt Geheimnisse und Spannung(en), Beziehungsfeinheiten-  und Abhängigkeiten und &#8211; er zeigt die Elemente in ihren Kräften.<span id="more-419"></span><img title="Weiterlesen..." src="http://www.textin.ch/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></strong></p>
<p><strong>Von der Quelle bis zum Wasserfall</strong> &#8230;</p>
<p>Die elf Erzählungen sind wie Flüsse. Sie entspringen als Bächlein  leicht sprudelnd einer reinen Quelle. Das Bächlein plätschert nie nur so  vor sich hin, sondern fliesst flink über blanke Steine und wird, man  versieht sichs nicht, zum reissenden Fluss, das Sprudeln wird zum  Getöse, noch kann man den gefährlichen Wasserfall, auf den der Fluss  zuhält, nicht sehen, doch man ahnt man ihn kommen und auf einmal spürt  man: Er ist da.<br />
Der Verstand nennt die seltsamen Ereignisse in diesem Band unmöglich:  Menschen werden zu Pflanzen, verfliessen im Wasser. Und ob Lavizzaris  moderner Erzählweise glaubt man, die Geschichten könnten sich im Hier  und Heute zutragen, gerade jetzt, im Zimmer nebenan</p>
<p><strong>.  &#8230; und hinaus ins Meer </strong></p>
<p>In der Erzählung «Schwimmen» hat ein Paar trotz oder gerade wegen  seiner Unterschiedlichkeiten zueinandergefunden. Doch mit der Zeit  häufen sich die Indizien, dass die Lust der Frau am Schwimmen  übertrieben ist.<br />
Die Atmosphäre wird immer seltsamer und auf einmal diese Ahnung: Es ist  nicht nur Lust: Die Frau kann nicht anders, kann sich dem Wasser nicht  entziehen, liegt dem Mann wie ein Fisch in der Hand, der Fisch droht zu  trocknen und zappelt, bis er entgleitet und – sich im Meer auflöst.<br />
«Flucht aus dem Irisgarten» ist ein Muss für: Trainierte Schwimmerinnen  und Schwimmer: Der Sog jeder einzelnen Erzählung in diesem Band zieht  den Leser ins offene, tiefe und unbekannte Gewässer hinaus. (tk)</p>
<p><strong>&gt;</strong> <a href="http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtsp%3A%2F%2Fa381.v23910e.c23910.g.vr.akamaistream.net%2Fondemand%2F7%2F381%2F23910%2F4c333771%2Faudio.drs.ch%2Fdrs3%2Fheute%2F2010%2Fbuchtipp_flucht.mp3" target="_blank">Buchtipp hören</a></p>
<p>Buchtipp von Tania Kummer auf Radio DRS 3. Copyright Radio DRS3.</p>
<p><a href="http://www.taniakummer.com" target="_blank">www.taniakummer.com</a></p>
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		<title>Geschichtenladen Bern  Eröffnungswoche: 11. &#8211; 17.9.</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 11:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtenladen Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Roswitha Menke]]></category>

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		<description><![CDATA[Eing. Nur Worte? Erzählen – uralte Kunst. Wissen verbreiten. Wissen vermehren. Magischer Raum. Heute: Story-Telling. In einer Zeit, wo alles nachgelesen, nachgesehen, gegoogelt werden kann. In einer Zeit, wo Beamer und Lightshow so tun, als seien sie unentbehrlich. In einer Zeit, wo wir uns an harte Schnitte, krasse Übergänge und kurze Sequenzen gewöhnt haben, … [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
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<p>Eing. Nur Worte? Erzählen – uralte Kunst. Wissen verbreiten. Wissen   vermehren. Magischer Raum. <span id="more-405"></span>Heute: Story-Telling. In einer Zeit, wo alles   nachgelesen, nachgesehen, gegoogelt werden kann. In   einer Zeit, wo Beamer und Lightshow so tun, als seien sie   unentbehrlich. In einer Zeit, wo wir uns an harte Schnitte, krasse   Übergänge und kurze Sequenzen gewöhnt haben, … Kann da noch jemand   hinhören? Eine ganze Geschichte lang? Oder zwei? Oder drei?<br />
Am 11. September eröffnet in der Freiestrasse 31 in Bern der   Geschichtenladen Tausendundzwei. Kein Buchladen, kein Café, keine   Bibliothek, aber Geschichten für mehr als 1001 Tag. Tausendundzwei ist   ein Ort für das Wort, Treffpunkt für Menschen mit Spass an frei   Erzähltem und Vorgelesenem. Tausendundzwei ist Erzählstube, Erzählforum,   Zimmertheater und Kurslokal für Schreib- und Erzählseminare.<br />
Freuen Sie sich auf die Eröffnungswoche vom 11.-17. September.    Vorbeikommen lohnt sich! Reinkommen auch!</p>
<p><a href="http://www.geschichtenladenbern.ch/" target="_blank">http://www.geschichtenladenbern.ch</a></p>
<p>Copyright Bild: Roswitha Menke<br />
Datum: 5. August 2010</p>
</div>
</div>
<p>﻿</p>
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		<title>Berner Förderprojekt Literatur-Mentoring 2010</title>
		<link>http://www.textin.ch/berner-forderprojekt-literatur-mentoring-2010-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Amt für Kultur Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Friederike Kretzen]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Vischer]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Mentorin]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturinstitut Biel]]></category>
		<category><![CDATA[Maja Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Dreyfus]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Stauffer Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Mathys]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Mannhart]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Wüthrich]]></category>

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		<description><![CDATA[Eing. Bern/Biel – Gemeinsam mit dem Schweizerischen Literaturinstitut in Biel hat das Amt für Kultur des Kantons Bern dieses Jahr zum dritten Mal das Förderangebot Literatur-Mentoring ausgeschrieben. Fünf Projekte wurden für die Aufnahme ins Mentoring-Programm ausgewählt und werden finanziert. Nach zwei ersten Durchläufen des Projekts in den Jahren 2008 und 2009 hat das Amt für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eing. Bern/Biel –  Gemeinsam mit dem Schweizerischen Literaturinstitut in Biel hat das Amt  für Kultur des Kantons Bern dieses Jahr zum dritten Mal das  Förderangebot Literatur-Mentoring ausgeschrieben. <span id="more-390"></span>Fünf Projekte wurden  für die Aufnahme ins Mentoring-Programm ausgewählt und werden  finanziert.</p>
<p>Nach zwei ersten Durchläufen des Projekts in den Jahren 2008 und 2009  hat das Amt für Kultur des Kantons Bern zum dritten Mal Beiträge für  die Finanzierung eines Literatur-Mentorings gesprochen. Für die Aufnahme  ins Projekt konnten sich deutsch- und französischsprachige  Schriftstellerinnen und Schriftsteller jeden Alters mit Wohnsitz im  Kanton Bern bewerben, die schon mindestens einmal professionell mit  ihrem Werk an die Öffentlichkeit getreten sind. Die ausgewählten  literarischen Projekte werden über ein halbes Jahr durch geeignete und  von den Autorinnen und Autoren selbst vorgeschlagene Mentorinnen und  Mentoren kritisch unterstützt werden.<br />
Für eine Aufnahme ins Literatur-Mentoring wurden die folgenden fünf  Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit ihren Projekten ausgewählt:  Stephan Mathys mit einem Theaterstück (zusammen mit der Mentorin  Katharina Vischer), Maja Peter mit einem Romanprojekt (gemeinsam mit der  Mentorin Friederike Kretzen) und Werner Wüthrich mit einem Erzählband  (mentoriert durch Martin Dreyfus). Ausserdem wurde eine Verlängerung des  2008 begonnenen gegenseitigen Mentorings von Urs Mannhart und Michael  Stauffer unterstützt (zwei entstehende Romane).<br />
Das Förderprojekt Literatur-Mentoring wird voraussichtlich auch im Jahr  2011 wieder ausgeschrieben. Sämtliche Informationen zur Ausschreibung  werden zu gegebener Zeit auf der Webseite des Schweizerischen  Literaturinstituts www.hkb.bfh.ch/literaturinstitut.html unter  Weiterbildung bekannt gegeben.</p>
<p>Kontaktadresse für Bewerbungen, Rückfragen und Auskünfte:<br />
Berner Fachhochschule<br />
Hochschule der Künste Bern<br />
Schweizerisches Literaturinstitut<br />
Rockhall IV, Seevorstadt 99<br />
2502 Biel<br />
Kontaktperson: Stefan Humbel<br />
Email: mentoring@hkb.bfh.ch<br />
Telefon: +41 (0)31 848 39 00<br />
Telefax: +41 (0)31 848 39 01</p>
<p>Datum: Juli 2010</p>
<p>Bild: Copyright: Fatima Vidal</p>
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