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	<title>Textin &#187; Romane</title>
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	<description>Das Magazin der Schreibszene Schweiz</description>
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		<title>«Kollers Handschuh» von Jürg Seiberth</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 17:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuerscheinung. «Basel, Fasnachtsdonnerstag, zwei Uhr früh: Fischer atmete tief durch und schnippte seinen Zigarettenstummel über die Reling. Er spürte einen leichten Druck am Rücken. Das sei eine Pistole, flüsterte ihm jemand ins Ohr, er solle sich langsam zum Geländer am Heck bewegen. Fischer liess die Froschmaske fallen, hob seine Flosse und watschelte hinaus in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neuerscheinung. «<strong>Basel, Fasnachtsdonnerstag, zwei Uhr früh: </strong>Fischer atmete tief durch und schnippte seinen Zigarettenstummel über die Reling. Er spürte einen leichten Druck am Rücken. Das sei eine Pistole, flüsterte <span id="more-690"></span>ihm jemand ins Ohr, er solle sich langsam zum Geländer am Heck bewegen. Fischer liess die Froschmaske fallen, hob seine Flosse und watschelte hinaus in den Regen. Als er das Geländer erreicht hatte, kam die Kugel. Also doch nicht dabei, nächstes Jahr, dachte er noch. Dann fuhr die Kugel durch das grüne Kostüm, durch den Vliespulli, durch zwei Rheumaleibchen, durch die Haut, an einer Rippe vorbei, direkt durchs Herz und wieder an einer Rippe vorbei, durch die Haut, durch zwei Rheumaleibchen, durch den Vliespulli und durch das grüne Kostüm hinaus in die Nacht. Es floss viel Blut. Fischer kippte über das Geländer und trieb rheinabwärts. Der Regen schwemmte schnell alle Spuren weg, liegen blieb nur die Froschmaske.»</p>
<p><strong>Im Rhein, in einem Rechen des Kraftwerks Kembs,</strong> taucht die Leiche von Heiner Fischer auf. Er trägt ein Fasnachtskostüm und war Mitglied des Basler Schnitzelbank-Trios «Die Laubfrösche». Fischers Zeigefinger finden die beiden Gärtner Luis und Tim im Garten des zweiten «Laubfroschs» Art Koller. Luis und Tim wohnen im Schlosswald, in einem kleinen, wilden Paradies in einem Vorort von Basel. Ebenfalls im Schlosswald, in einer Höhle, die auf keiner Karte verzeichnet ist, lebt der Einsiedler Hermenegild. Er ist es, der uns die ganze Geschichte erzählt. Seine Schwester Goswintha und er haben viel zu verbergen, und mit grosser Raffinesse führen sie alle an der Nase herum: Den Untersuchungsbeamten August Thüring, die Praktikantin Regula Raaflaub, den Verein PUATUGU (pensionierte Universitätsangehörige tun Gutes), den Richli-Clan, das clevere Hängebauchschwein Jonathan und den Cyberdog Schopenhauer. Am Schluss glauben alle, die Lösung des Rätsels zu kennen. Aber alle liegen falsch. Ausser Oma Richli vielleicht &#8230; und ausser der aufmerksamen Leserin und dem aufmerksamen Leser natürlich.</p>
<p><strong>Jürg Seiberth </strong>genoss eine zehnjährige Ausbildung als akademischer Erzähler in Basel und Wien und hat dann fünfundzwanzig Jahre lang Stoff gesammelt: in seiner Familie, in Medienunternehmen, in Vereinen und in diversen Ehrenämtern. Seit zehn Jahren arbeitet er selbständig als (Werbe-)Texter, Autor und Gestalter. Er hat szenische Texte – vor allem fürs Kabarett – geschrieben, hat inszeniert und ist auch schon selbst auf der Bühne gestanden. Kollers Handschuh ist sein erster Kriminalroman.</p>
<p>Jürg Seiberth<br />
<strong> Kollers Handschuh</strong><br />
Ein Kriminalroman</p>
<p>Preis: CHF 33.20<br />
Gebundene Ausgabe:  248 Seiten<br />
Verlag: Edición Vidal, Winterthur<br />
1. Auflage<br />
2012<br />
ISBN: 978-3-9523734-1-5<br />
EAN: 9783952373415<br />
Grösse: 21,2 x 14,2 cm</p>
<p>Das Buch erscheint am 21. Februar 2012</p>
<p><a title="Edicion Vidal" href="http://www.edicion-vidal.ch" target="_blank">www.edicion-vidal.ch</a></p>
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		<title>Die Pralinen-Prinzessin von Blanca Imboden</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 11:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zora Debrunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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		<description><![CDATA[Rezension. Eigentlich sind wir erst am Ende der Geschichte wirklich bei der „Pralinenprinzessin“ mit dabei. Verpasst haben wir 25 mühsame Diätwochen, welche die ehemals dicke Protagonistin Tina mit Erfolg hinter sich gebracht hat. Sie schaffte dies dank hartem Willen, Joggingtraining, Wut im Bauch und – der Slim-Happy-Gruppe. Nun ist sie deren Aushängeschild und Werbestar. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rezension. Eigentlich sind wir erst am Ende der Geschichte wirklich bei der „Pralinenprinzessin“ mit dabei. Verpasst haben wir 25 mühsame Diätwochen, welche die ehemals <span id="more-601"></span>dicke Protagonistin Tina mit Erfolg hinter sich gebracht hat. Sie schaffte dies dank hartem Willen, Joggingtraining, Wut im Bauch und – der Slim-Happy-Gruppe. Nun ist sie deren Aushängeschild und Werbestar. Auf der Suche nach ihrem Glück, der Auseinandersetzung mit dem nun doch viel schöneren Körper und dem Sinn des Lebens fällt Tina von Trampolinen, leidet mit Freundinnen mit und reist schlussendlich nach Afrika zu einem Shooting, wo sich ihre Zukunft endgültig klärt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-602" title="Pralinen_Prinzessin_114" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/03/Pralinen_Prinzessin_114.jpg" alt="" width="114" height="181" />Blanca Imboden begeistert in diesem Buch durch ihren Humor – das Vorwort, die ersten paar Sätze sind nur ein Vorgeschmack auf die umwerfend tragisch-komischen Szenen, die jede/r von uns so schon erlebt hat und dadurch doppelt glaubhaft wirken. Trotz des Covers definitiv kein übliches „Wölkchenbuch“! Ich spreche bewusst auch die männlichen Leser an, die sich von Imbodens schnörkellosem Schreibstil und ihrer Leidenschaft für Afrika ruhig mitreissen lassen dürfen. Ich empfehle das Buch jedem, der schlaflose Nächte verlebt und dann gerne liest. Und auch allen romantischen Seelen, die sich trotz alltäglichem Mager-Terror einen Rest Molligkeit im Herzen bewahrt haben und keine Scheu vor Holzbeinen jedwelcher Art haben&#8230;</p>
<p>Blanca Imboden<br />
Die Pralinen-Prinzessin<br />
Piper Verlag (April 2011)<br />
ISBN: 978-3492259286</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-603" title="Blanca_Imboden" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/03/Blanca_Imboden.jpg" alt="" width="237" height="92" />Mehr über die Innerschweizer Autorin erfahren Sie unter <a title="Blanca Imboden, Autorin" href="http://www.blancaimboden.ch">www.blancaimboden.ch</a></p>
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		<title>Henriette Brun-Schmid, Gerichtet</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 17:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fatima Vidal</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Henriette Brun-Schmid]]></category>
		<category><![CDATA[Lokwort Buchverlag]]></category>
		<category><![CDATA[Mord Jugendliche Täter]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur um endlich eine Rolle in ihrem langweiligen Leben zu spielen, erschiessen vier junge Menschen im Wald einen ihrer Kollegen. Weder Motiv, Rache noch Beziehungsdelikt sind die Triebfeder zu dieser Tat. Verletztheit, Geltungssucht und Gruppenzwang machen die jungen Menschen zu Verbrechern. Im darauf folgenden Strafprozess begegnen sie Susanne Donum, einer Richterin, die sich ihrer Rolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur um endlich eine Rolle in ihrem langweiligen Leben zu spielen, erschiessen vier junge Menschen im Wald einen ihrer Kollegen. Weder Motiv, Rache noch Beziehungsdelikt sind die Triebfeder zu dieser Tat. <span id="more-521"></span>Verletztheit, Geltungssucht und Gruppenzwang machen die jungen Menschen zu Verbrechern.</p>
<p>Im darauf folgenden Strafprozess begegnen sie Susanne Donum, einer Richterin, die sich ihrer Rolle nicht ganz sicher ist und Daniel Korn, einem ehemaligen Lehrer eines Angeklagten, der an seiner eigenen Unschuld zweifelt. Durch das Zusammentreffen im Gerichtssaal verweben sich die einzelnen Lebensgeschichten miteinander. Die Geschichte beschreibt nicht nur ein schreckliches Verbrechen, sondern zeigt auch die Lebenswege auf von Richterin, Lehrer und den Straftätern, die sich in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit auch wieder annähern. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht der Richterin und des Lehrers erzählt. Sämtliche Personen und Handlungen des Romans sind frei erfunden. Inspiriert wurde die Autorin jedoch durch ein wahres Verbrechen im Kanton Bern, bei dem sie als Kreisrichterin eingesetzt wurde.</p>
<p>Henriette Brun-Schmid<strong><br />
Gerichtet </strong><br />
Justizroman<br />
160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag<br />
Format 12,0 x 19,0 cm<br />
ISBN 978-3-906786-38-4</p>
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		<title>Simon Froehling, Lange Nächte Tag</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Lange Nächte Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Ruth Schweikert]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Froehling]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Ruth Schweikert. Patrick und Jirka, beide um die dreissig, sind erst seit Kurzem ein Paar, als ihre Liebe dramatisch auf die Probe gestellt wird: Jirka hat sich unmittelbar nach der ersten gemeinsamen Nacht mit HIV angesteckt – eine existentielle Bedrohung für beide, die Fragen aufwirft nach Schicksal und Zufall, nach Verantwortung und Schuld. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Ruth Schweikert. </em>Patrick und Jirka, beide um die dreissig, sind erst seit Kurzem ein Paar, als ihre <img title="Weiterlesen..." src="http://www.textin.ch/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Liebe <span id="more-203"></span>dramatisch auf die Probe gestellt wird: Jirka hat sich unmittelbar nach der ersten gemeinsamen Nacht mit HIV angesteckt – eine existentielle Bedrohung für beide, die Fragen aufwirft nach Schicksal und Zufall, nach Verantwortung und Schuld. Der erste Roman von Simon Froehling erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Patrick und stellt so der wuchtigen Anlage des Stoffes eine subjektive Wahrheit entgegen, die sich der Ich-Erzähler Bild für Bild, Augenblick für Augenblick vergegenwärtigt, um gleichsam in Slow Motion abzuspulen, was eben kein Film ist, sondern ein stetes Umkreisen des blinden Flecks – dessen was nicht erzählbar ist, sich letztlich dem Verstehen entzieht. Distanz und Nähe, eine beinahe obsessive Wahrnehmungsgenauigkeit, gepaart mit eigentümlicher Blindheit für das, was im Rückblick offensichtlich scheint: Sie bilden das Raster des Erzählens, das mit Lust und Verve nicht nur die Liebesgeschichte beleuchtet, sondern auch den Unfalltod der Schwester, die Zumutungen der Arbeitswelt, die prekäre Idylle einer Hausgemeinschaft oder die städtische Schwulenszene, die mit dem schwierigen Heranwachsen auf dem Land nur scheinbar kontrastiert.</p>
<p>Mit „Lange Nächte Tag“ gelingt dem jungen Dramatiker Simon Froehling ein beeindruckendes Debüt als Romanautor.</p>
<p>Simon Froehling<strong><br />
Lange Nächte Tag</strong><br />
Liebesroman. bilgerverlag. 2010.</p>
<p>Datum: 9. März 2010<br />
Text: Ruth Schweikert<br />
Bild: bilgerverlag<br />
Bitte Urheberrechte beachten: Verlinken erlaubt, Kopieren verboten.</p>
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		<title>Margrit Schriber, Die hässlichste Frau der Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[die hässlichste Frau der Welt]]></category>
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		<description><![CDATA[Leseprobe. &#8230; Als die Hässliche aus dem Käfig steigt, ist die Schöne vergessen. Lent wirft seine Arme hoch und rennt mit Trippelschritten durch die Manege wie über ein erobertes Territorium. &#8220;Ugly Julia! Here she comes.&#8221; Das Objekt wackelt in den hellen Kreis des Gaslichts. Der Federaufbau im Haar zittert bei jedem Schritt und wippt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leseprobe. &#8230; Als die Hässliche aus dem Käfig steigt, ist die Schöne vergessen.<span id="more-104"></span></p>
<p>Lent wirft seine Arme hoch und rennt mit Trippelschritten durch die Manege wie über ein erobertes Territorium. &#8220;Ugly Julia! Here she comes.&#8221; Das Objekt wackelt in den hellen Kreis des Gaslichts. Der Federaufbau im Haar zittert bei jedem Schritt und wippt eine Weile nach. Auch der Teller des kniekurzen Rocks schwankt und die Rüschen verwehen ihre Notenpartitur. Julia stellt sich mit leicht gegrätschten Stiefeletten ins Licht und streift den Bart zur Seite, so dass ihr glitzerndes Geschmeide über dem kurvigen Brustpanzer aus Fischbein zu sehen ist. Angeschnittene Ärmel entblößen dichtbehaarte Arme, die sie seitwärts übers Rüschenkleid spreizt. Eine kleine, geschmückte, bärtige Tänzerin von unbeschreiblicher Hässlichkeit. Julia ist den Blicken ihres Auditoriums ausgeliefert. Die Besucher bekreuzigen sich. Sie verneigt sich vor ihrem Publikum mit Grazie. Als Erstes tanzt sie den Highland Flyer. Danach tanzt sie einen Flamenco. Den Arm mit der Kastagnette über den zurückgeworfenen Kopf gehoben, stampft sie auf, und dann hämmern ihre Absätze den Takt auf den Bretterboden zum Wirbel der Rockrüschen. Die Stoffwellen fliegen um die haarigen Beinchen zum Geklapper der Kastagnette. &#8220;Olé!&#8221;, ruft sie ins Auditorium. &#8220;O honey! Ist sie nicht süß?&#8221; Ihr Impresario küsst die Fingerspitzen, hingerissen vom Fortschritt seines Wildlings und seiner gelungenen Domestizierung, begeistert von seiner Leistung als Dompteur. Er trabt mit erhobenen Armen durchs Rund der Manege und schickt viele Handküsse ins Publikum. Nach diesem Lob nimmt Julia Pastrana ihren Stickrahmen zur Hand und macht eine Anzahl Stiche, während er, ihre Handwerkskunst preisend, herumstolziert. Er weist auch auf ihre Sprachfertigkeit und ihre vollendeten Formen hin. Julia legt seufzend den Stickrahmen auf den kleinen Tisch und antwortet auf Fragen des Publikums. Woher kommt sie? Wie alt ist sie? Welche Musik mag sie? Gefällt ihr England? Wie viele Sprachen beherrscht sie? Wie kommt es, dass sie lesen und schreiben kann? Wer sind die Eltern? Hat sie Geschwister? Möchte sie heiraten? Möchte sie Kinder? Reist sie gern? Sie legt die Hände ineinander und denkt kurz nach, ehe sie eine Antwort gibt. &#8220;Yes, Sir, nein, Madam, noch so gern, Miss, sehr, doch, zum Teil, merci beaucoup, jeune homme, very kind, gentleman, à bientôt, bye bye.&#8221; Nun schlägt der Impresario vor, dass Julia für das Publikum ein Lied singt. Als Krönung des Abends. Sie ziert sich ein wenig, wiegt ihre Schultern und reibt die Spitze der Stiefelette im Sägemehl. &#8220;Wir bitten Sie darum, Miss Julia!&#8221; Sie streicht ihr Pinselhaar über die große Ohrmuschel und sammelt sich. Niemand atmet. Dann klappt sie die fahlen Lider auf, hebt ihre Hand zu den Sitzreihen und beginnt mit einem tiefen Atemzug zu singen. Ihre weiche zarte Stimme schwebt zur Decke. Das Publikum sitzt aufrecht und starr auf den Bänken. Auch die Zweifler, die Frauenrechtlerinnen, Forscher und Wichtigtuer. Sie sind gefangen. Fasziniert vom ersten bis zum letzten Ton. Dieses schillernde Geschöpf aus Übersee erzwingt sich ungeteilte Aufmerksamkeit.</p>
<p>Aus: Margrit Schriber &#8216;Die hässlichste Frau der Welt&#8217;, © 2009 Nagel &amp; Kimche</p>
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		<title>Paul Auster, Mann im Dunkel</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Ammann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Mann im Dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Auster]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Allein im Dunkel wälze ich die Welt in meinem Kopf &#8230;&#8221; – nach einem Autounfall bleibt der 72-jährige Ich-Erzähler August Brill an den Rollstuhl gefesselt. Nachts liegt er wach und verdrängt schmerzhafte Erinnerungen, indem er sich eine Geschichte ausdenkt. &#8220;Nichts Besonderes&#8221;, sagt er, &#8220;aber solange ich mich damit beschäftige, muss ich schon nicht an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong><strong> </strong>&#8220;Allein im Dunkel wälze ich die Welt in meinem Kopf &#8230;&#8221; – nach einem Autounfall bleibt der 72-jährige Ich-Erzähler August Brill an den Rollstuhl gefesselt. Nachts liegt er wach <span id="more-103"></span>und verdrängt schmerzhafte Erinnerungen, indem er sich eine Geschichte ausdenkt. &#8220;Nichts Besonderes&#8221;, sagt er, &#8220;aber solange ich mich damit beschäftige, muss ich schon nicht an die Dinge denken, die ich lieber vergessen möchte.&#8221; Man schreibt das Jahr 2007. Die Anschläge vom 11. September haben niemals stattgefunden, und statt im Irak wütet ein erbitterter Krieg im eigenen Land. Eines Tages findet sich ein Mann namens Owen Brick in dieser Parallelwelt wieder und kommt in einem Erdloch zu sich. Noch bevor er begreift, was vorgeht, erhält er den Auftrag, jenen Mann aufzuspüren und umzubringen, der sich diese verrückte Geschichte ausgedacht hat. Man lässt ihm keine Wahl. Nur durch diese Tat kann er dem Albtraum des Bürgerkriegs entrinnen und in seine alte Wirklichkeit zurückkehren.</p>
<p>Paul Auster ist ein hintergründiger Roman über menschliches Schicksal und die unbändige Kraft des Erzählens gelungen.</p>
<p><strong>Paul Auster<br />
Mann im Dunkel<br />
Aus dem Englischen von Werner Schmitz<br />
Roman. Rowohlt Verlag. 2008.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Lukas Hartmann, Bis ans Ende der Meere</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruth Loosli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Bis ans Ende der Meere]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Hartmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Der sechsjährige John Webber wird von London nach Bern geschickt, weil die Eltern ihn nicht ernähren können und in Bern eine Tante wohnt. Diese bittere Tatsache prägt den Jungen ins Mannesalter hinein und lässt ihn nie mehr los. Trotzdem hatte er auch Glück: Sein grosses Talent zum Zeichnen wurde erkannt und gefördert. Als er nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p>Der sechsjährige John Webber wird von London nach Bern geschickt, weil die Eltern ihn nicht ernähren können und in Bern eine Tante wohnt. Diese bittere Tatsache prägt <span id="more-102"></span>den Jungen ins Mannesalter hinein und lässt ihn nie mehr los. Trotzdem hatte er auch Glück: Sein grosses Talent zum Zeichnen wurde erkannt und gefördert. Als er nach London zurückkehrte, wurde er als Maler auf Kapitän Cooks Schiff gerufen; die dritte Weltumsegelung stand an.</p>
<p>Wie Hartmann diese vierjährige Reise (mit Rückblendungen) beschreibt, ist grosse Klasse! Wieder einmal ein Buch, das ich verschlungen habe und gleichzeitig davon gelernt, was lebendiges Schreiben bedeuten kann.</p>
<p>Wenn der Schriftsteller und der Maler sprachlich die Klinge kreuzen (das macht Hartmann bravourös!), lese ich, den Atem anhaltend, wie er die Eisschollen im hohen Norden beschreibt. &#8220;Allein die Nuancen von Blau in den Schattenzonen und den Übergängen zu den beleuchteten Teilen waren staunenswert.&#8221;  S. 311 ff: Staunenswert, ja genau!</p>
<p><strong>Lukas Hartmann<br />
Bis ans Ende der Meere<br />
Roman. Diogenes Verlag. 2009.</strong></p>
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		<title>Jürgen Wertheimer, Als Maria Gott erfand</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zora Debrunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>

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		<description><![CDATA[Joseph von Nazareth war schwul und Maria eine Ehebrecherin. Von Blasphemie war schnell die Rede. Dreissig Jahre nach «The Life of Brian» macht Agnostiker Wertheim keinen Hehl aus seiner Liebe zu Maria. Wer sich von alledem nicht abschrecken lässt, den erwartet eine spannend und geistreich erzählte Geschichte. Halleluja! Jürgen Wertheimer Als Maria Gott erfand Roman. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Joseph von Nazareth war schwul und Maria eine Ehebrecherin. Von Blasphemie war schnell die Rede. <span id="more-101"></span>Dreissig Jahre nach «The Life of Brian» macht Agnostiker Wertheim keinen Hehl aus seiner Liebe zu Maria. Wer sich von alledem nicht abschrecken lässt, den erwartet eine spannend und geistreich erzählte Geschichte. Halleluja!</p>
<p>Jürgen Wertheimer<br />
Als Maria Gott erfand<br />
Roman. Piper Verlag. 2009.</p>
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		<title>Carmen Bregy, Im Stillen umarmt</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Carmen Bregy]]></category>
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		<description><![CDATA[Leseprobe. Ich finde dich am Teich des Parks – ein schöner Zier- und Nutzgarten im französischen Gartenstil gebaut und mit einem barocken Landschlösschen, das heute ein Café beherbergt. Nach den gestrigen Ereignissen verzichte ich ganz auf ein Begrüßungsritual und überfalle dich sogleich mit ungeschickt liebesschwangeren Worten, die wie ein einstudierter Monolog dein verlorenes Dasein in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leseprobe. Ich finde dich am Teich des Parks – ein schöner Zier- und Nutzgarten im französischen Gartenstil gebaut und mit einem barocken Landschlösschen, das <span id="more-99"></span>heute ein Café beherbergt.</p>
<p>Nach den gestrigen Ereignissen verzichte ich ganz auf ein Begrüßungsritual und überfalle dich sogleich mit ungeschickt liebesschwangeren Worten, die wie ein einstudierter Monolog dein verlorenes Dasein in dieser wunderschönen Parkanlage grotesk unterstreichen.</p>
<p>„Es ist, als hätten sich unsere Herzen gegen den Rest der Welt verschworen. Ich habe dich gefunden. Damals. Vor so vielen Jahren. Und du mich. Nun sammelt sich diese Liebe nach einer dummen, unüberlegten Trennung wieder, ordnet sich ganz von selbst zu einem neuen Haus mit großen, Licht durchfluteten Zimmern. Vielleicht wäre das Leben einfacher. Ohne dieses Uns, das mich beseelt, erfüllt, mich lebendig macht. Immer noch. Vielleicht wäre ich weniger traurig im Moment, weniger angstvoll. Wer weiß. Du hast dich in meinem Herzen breitgemacht, hast dort darin dein Zelt aufgeschlagen. Und dann bist du weitergezogen. Ich bin stehen geblieben. Vor deinem Zelt. Gehe hinein und drücke alle Habseligkeiten, die du in der Eile vergessen hast, an mich. Verkrieche mich in den Eingeweiden meiner Erinnerungen. Und da möchte ich bleiben. Bis du wieder ganz und gar bei mir bist. Ich bin die Liebe deines Lebens. Das hast du selber gesagt. So oft haben wir uns das gesagt.“ Die letzten Worte klingen wütend und trotzig.</p>
<p>Du schweigst. Dein Schweigen umhüllt das dichte Geflecht meiner sterbensmüden Liebe. Dein Schweigen ist mächtig. Mit rauschenden Schwingen steigt es hoch hinauf und weg von den fluoreszierenden Nervenfasern meiner Worte.</p>
<p>Wie du da stehst. Dein offener Mund, dein trauriger, reumütiger Blick. Ich könnte dich verachten. Meine Liebe strahlt erhaben, immer noch. Du kannst ihr nichts anhaben. Frisch geborene, heiße Lava strömt mein Rückgrat hinauf, den Schutt der vergangenen Liebeswehen vor sich her schiebend, mit Getöse, Donner und Krach. Dein „Halt mich bitte“ überhöre ich fast.</p>
<p>Und dann bist du da. Ganz Atem in meinem sauerstoffarmen Herzen. Hältst mich. So wie früher. Die Seidengewänder der nahenden Nacht decken uns zu, gewähren uns Schutz. Es ist, als ob du dich wieder an uns erinnern würdest.</p>
<p>„Komm“, sage ich, „wir gehen.“</p>
<p>Du aber sagst: „Ich kann nicht.“</p>
<p>Und redest weiter. Ich sehe, wie sich dein Mund öffnet, schließt und wieder öffnet. Ich sehe dein Achselzucken, deine scharrenden Füße, deine Augen, die immer wieder durch den Park streifen. Ich verstehe kein Wort, das du sagst.</p>
<p>Dein Selbstgespräch will nicht enden. Irgendwann löst sich etwas aus mir heraus und geht auf dich zu. Es reißt dir das Herz aus deiner Brust. Mit bloßen Händen wringe ich es aus.</p>
<p>Kalbsherzen haben eine hellbraune Farbe und wiegen vierhundert bis sechshundert Gramm. Rinderherzen haben eine dunklere Farbe und wiegen bis zu 1,5 Kilogramm. Schweineherzen hingegen haben eine rotbraune Farbe und ein Gewicht von dreihundert bis vierhundert Gramm. Das menschliche Herz ist blass rosa, etwa faustgroß und besitzt bei Erwachsenen ein Gewicht von zirka dreihundert Gramm. Dein Herz aber hat weder mit einem Kalbs-, Rinder-, Schweine- oder Menschenherzen Ähnlichkeit. Es ist weiß und hart.</p>
<p>Ich klopfe es weich – so wie man Tintenfische an Steinen totschlägt.</p>
<p>Auszug aus: „Im Stillen umarmt“ von Carmen Bregy. Querverlag, Berlin, 2009.</p>
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		<title>Urs Widmer, Herr Adamson</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Adamson]]></category>
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		<description><![CDATA[Leseprobe. Als ich Herrn Adamson kennenlernte, war ich acht Jahre alt. Es war im Garten der Villa von Herrn Kremer. Die Villa lag unserem Haus gegenüber und war gar keine Villa – aber jeder nannte sie so –, sondern ein bescheidenes Gebäude mit zwei Stockwerken, mit einem allerdings sehr großen Garten drumherum. Das Besondere war, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leseprobe. Als ich Herrn Adamson kennenlernte, war ich acht Jahre alt. Es war im Garten der Villa von Herrn Kremer. Die Villa lag unserem Haus gegenüber und war <span id="more-94"></span>gar keine Villa – aber jeder nannte sie so –, sondern ein bescheidenes Gebäude mit zwei Stockwerken, mit einem allerdings sehr großen Garten drumherum. Das Besondere war, dass Herr Kremer nie in seinem Haus war. Nie. Kein Mensch hatte ihn jemals  erblickt, und auch keinen andern Menschen. Keine Frau, keine Kinder, keine Dienstboten, keinen Gärtner. Entsprechend sah der Garten aus. Eine blühende Urlandschaft, die niemand sah, weil Haus und Garten von einer dichten Buchsbaumhecke umgeben waren. Ein großes Tor, eine massive Eisenplatte, verschloss den Zugang. Eine Klingel, die stumm blieb, als ich es doch einmal wagte, draufzudrücken, bereit, wie der Blitz in meinen Garten zu verschwinden. Der der Villa Herrn Kremers war natürlich viel aufregender. Er war verbotenes Gebiet, schreckliche Strafen des Herrn Kremer konnten mich ereilen, wenn er dann doch einmal auftauchte und mich mitten in seinem Geheimnis fand. Mich und Mick, der mein Freund war und, wie ich, alle Winkel dieses verwunschenen Verstecks kannte, in dem wir uns mit der Aufmerksamkeit von Luchsen und dem Misstrauen von Gazellen bewegten, voller Angst, voller Lust, inmitten all der Herrlichkeit jederzeit auf die Katastrophe gefasst. An diesem Tag – es war auch mein Geburtstag, der achte eben, und die Sonne schien ebenso warm, wie sie es gestern getan hat – betrat ich den Garten wie jedes Mal durch eine enge Lücke, die es zwischen der Buchsbaumhecke und der hohen Mauer gab, die das Grundstück gegen die Besitzung der weißen Dame abgrenzte. Die weiße Dame, das war eine andere Geschichte, zu ihr nur so viel: Sie hatte immer (im Sinn von immer) weiße Kleider an.  Weiße Schuhe, weiße Handschuhe, einen weißen Hut, und sie hatte im ganzen Haus und auch in ihrem rhododendronblühenden Garten Alarmanlagen eingebaut, Stolperdrähte, Sensoren, Sirenen, die sie täglich drei oder vier Mal auslöste. Der anbrausenden Polizei berichtete sie dann mit einer schrillen Stimme, sie habe einen Schatten gesehen, ein ganzes Heer von Schatten, die ihr alle nach dem Leben trachteten. Mit etwas Glück wird sie in dieser Geschichte, die von Herrn Adamson handelt, nicht mehr auftreten.</p>
<p>Aus: Urs Widmer &#8216;Herr Adamson&#8217;, © 2009 Diogenes Verlag AG, Zürich</p>
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