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	<title>Textin &#187; Porträts und Reportagen</title>
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	<description>Das Magazin der Schreibszene Schweiz</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 18:01:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>«Die Integrierten» von Michèle Minelli, Fotos Anne Bürgisser</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 18:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruth Loosli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Porträts und Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Asylwesen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Integrierten]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Michele Minelli]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchbesprechung. Was die Autorin Michèle Minelli und die Fotografin Anne Bürgisser realisiert haben, ist ein Buch mit vierzehn Menschenportraits. Es erzählt die Migrations- und Integrationsgeschichte von 14 Frauen und Männern, die alle aus unterschiedlichen Ländern in die Schweiz zugewandert sind und hier sesshaft geworden sind. Was diese 14 verbindet, ist, dass sie heute alle im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Buchbesprechung. Was die Autorin Michèle Minelli und die Fotografin Anne Bürgisser realisiert haben, ist ein Buch mit vierzehn Menschenportraits. Es erzählt die Migrations- und Integrationsgeschichte von <span id="more-610"></span>14 Frauen und Männern, die alle aus unterschiedlichen Ländern in die Schweiz zugewandert sind und hier sesshaft geworden sind.<br />
Was diese 14 verbindet, ist, dass sie heute alle im Bereich Asylwesen arbeiten.</p>
<p>So entsteht für den Leser nicht nur ein Eindruck, wie Integration gelingen kann, sondern auch ein Einblick in das Asylwesen Schweiz. Das Buch ist konzipiert wie eine Tour d’Horizon entlang an den Rändern der Schweiz:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-613" title="Die Integrierten, Michele Minelli, huber Verlag" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/04/die-Integrierten_Minelli.jpg" alt="" width="114" height="173" />Es startet mit einem Portrait einer Mitarbeiterin eines Empfangs- und Verfahrenszentrums, reicht über verschiedene Geschichten von Frauen und Männern, die in Durchgangszentren oder in der Integrationsarbeit tätig sind bis hin zu einem Rückkehrberater oder einer Frau, die in der Notunterkunft „Chefin über 100 abgewiesene Männer“ ist. Und auch eine Geschichte einer Integrierten, die niemand sehen darf, ist im Buch enthalten, im beeindruckenden Portrait einer so genannten Sans-Papier.</p>
<p>Das Buch hat mich gefesselt und ich möchte es wärmstens weiterempfehlen. In der aktuellen Diskussion um Flucht und Asyl könnte es einen wertvollen Dienst erweisen, aber das bedingt, dass es verbreitet und gelesen wird.<br />
Die Autorin M. Minelli hat 14 Menschen eine Stimme gegeben, die ich so noch nicht vernommen habe. Persönlich sagt sie:<br />
<em>&#8220;Mich stört, dass in der aktuellen Diskussion um Ausländer in der Schweiz – also um Menschen, die ohne roten Pass hier leben, wohnen, arbeiten – immer wieder Probleme in den Vordergrund gerückt werden. Das entspricht ganz einfach nicht der Realität.&#8221;</em><br />
In diesem weltumspannenden Buch kommen Menschen zu Wort, die es geschafft haben, sich zu integrieren und nun anderen helfen, diese Erfahrung ebenfalls machen zu können. Die Fotos der bekannten Fotografin Anne Bürgisser stellen die Porträtierten in einen Rahmen, der Würde und Respekt ausstrahlt. Ein ausführlicher Anhang mit Glossar und Adressen rundet das Werk ab. Chapeau, kann ich da nur sagen.</p>
<p>Michèle Minelli<br />
<strong>Die Integrierten</strong><br />
huber Verlag 2011<br />
Mit 14 Fotografien von Anne Bürgisser Lehmann<br />
ISBN 978-3-7193-1576-4</p>
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		<title>Ein Hirschli im Herzen &#8211; Schreibsuite in Bad Zurzach</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 15:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Hidber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts und Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Hirschli Bad Zurzach]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel für Schreibende]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibaufenthalt]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiber-Schneider]]></category>
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		<category><![CDATA[Schreibsuite]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieso stürzt sich eine Wildfleisch-Verächterin plötzlich in eine Affäre mit dem Hirschli? Und: Was hat das Hirschli, was andere nicht haben? Ein Erfahrungsbericht ohne Jägerlatein von Franziska Hidber. Das Jahr ist gerade sechs Tage jung, da werfe ich ein paar Dinge in meinen roten Rollkoffer. „Wohin gehst du? Auf Hirschjagd?“ Die Fragezeichen in den Pupillen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wieso stürzt sich eine Wildfleisch-Verächterin plötzlich in eine Affäre mit dem Hirschli? Und: Was hat das Hirschli, was andere nicht haben? <span id="more-561"></span>Ein Erfahrungsbericht ohne Jägerlatein von Franziska Hidber.</strong></p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-565" href="http://www.textin.ch/ein-hirschli-im-herzen-schreibsuite-in-bad-zurzach/via-laube-zur-literaturkuche/"><img class="alignnone size-full wp-image-565" title="via laube zur    literaturküche" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/02/via-laube-zur-literaturküche.jpg" alt="" width="399" height="299" /></a></strong>Das Jahr ist gerade sechs Tage jung, da werfe ich ein paar Dinge in meinen roten Rollkoffer. „<em>Wo</em>hin gehst du? Auf Hirschjagd?“ Die Fragezeichen in den Pupillen meiner Freunde erreichen die Grösse des Wiler Turms. Ich seufze. „Nein. Ich jage keine Hirsche. Ich esse sie nicht einmal. Ich geh <em>ins</em> Hirschli.“  Die Wiler Türme beginnen gefährlich zu wanken. Ich resigniere. „Das Hirschli ist ein historisches Hofhaus in Bad Zurzach. Darin befindet sich eine Wohnung, <a title="Schreibsuite Bad Zurzach" href="http://www.schreibsuite.ch" target="_blank">die Schreibsuite</a>. Dort werde ich wohnen. Und im selben Haus gibt es ein Geschichtenatelier und eine Literaturküche. Dort leite ich einen Kurs.“ Die Türme verwandeln sich in Leuchtraketen: „Ach, ist das nicht das Projekt der <a title="Schreiber-Schneider Kolumnisten" href="http://www.schreiber-schneider.ch/www.neueseite.ch/Willkommen.html" target="_blank">Kolumnisten Sybil Schreiber und Steven Schneider</a>? Davon habe ich gelesen. Und jetzt gehst du echt dorthin?“ Ich nicke. Endlich. Dann lege ich 15 leere Hefte und meinen Laptop in den Koffer. Und das Buchmanuskript, das ich als Lektorin betreue. Es soll endlich fertig werden. Ich werde also doch jagen im Hirschli. Nach Worten. Und hoffentlich mit einer Trophäe zurückkehren</p>
<p><strong>Meine Tante, die Jägerin</strong></p>
<p>Ohne meine Tante wäre es nie zu diesem Date mit dem Hirschli gekommen. Meine Tante nämlich ist öfters auf Pirsch. Unter uns: Auch sie ist eine heimliche Jägerin. Diesmal jagte sie nach einer Kursleiterin für Kreatives Schreiben und blies dafür kräftig ins Waldhorn. Ich war gewillt, ihrem Ruf in den Aargau zu folgen. Zwei Samstagnachmittage in Bad Zurzach, wieso nicht? Kurz darauf entdeckte ich im Internet Bilder von der Schreibsuite dortselbst. Was ich sah, gefiel mir: eine historische Design-<a rel="attachment wp-att-564" href="http://www.textin.ch/ein-hirschli-im-herzen-schreibsuite-in-bad-zurzach/o_schreibsuite/"><img class="alignnone size-full wp-image-564" title="o_schreibsuite" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/02/o_schreibsuite.gif" alt="" width="342" height="209" /></a>Wohnung. „Erleben Sie Ihre eigene idyllische Kur(z)geschichte in Bad Zurzach. Eine Suite zum Schreiben, Erholen, Kuren oder Träumen“, schrieb das Kolumnistenpaar Schreiber und Schneider. Hm. Vielleicht könnte ich aus dieser Kursgeschichte tatsächlich eine kleine Kurgeschichte kreieren? Und während ich noch überlegte, feuerte Steven Schneider den entscheidenden Schuss in meine Mailbox. Ein Volltreffer. Wir schlossen einen Pakt: Ich würde ein paar Tagen als Testbewohnerin im Hirschli residieren. Er würde meinen Kurs besuchen. Dieser soll, anders als ursprünglich geplant, ebenfalls im Hirschli stattfinden. In der Literaturküche. Ja, Sie ahnen völlig korrekt: Dieser Treffer geht auf das Konto meiner Tante.<strong> </strong></p>
<p><strong>Sofa ohne Senf</strong></p>
<p>In Bad Zurzach nieselt es. Vor eineinhalb Stunden habe ich eine weisse Winterlandschaft verlassen. Gelandet bin in einem Gemisch aus Grau, Grün und Braun, den perfekten Tarnfarben. Schneider steht am Bahnhof – das nenne ich Service! Er wuchtet sogar meinen Koffer die steile Treppe hinauf in den ersten Stock, und wer meinen Koffer kennt, weiss, was das bedeutet. Die Schreibsuite ist hell, hell und freundlich. Sorgfältig restauriert, stilvoll möbliert. Beim Blick aufs weisse Sofa zucke ich wie immer zusammen, bis mein Hirn Entwarnung meldet: Meine Dreijährige mit ihrem grenzenlosen kreativen Potenzial ist gar nicht da. Sie wird hier weder eine Senftube ausdrücken noch mit der Schere das Design neu gestalten. Erleichtert lehne ich mich zurück. Inzwischen sitzen wir mit Sybil am Esstisch und stossen mit hiesigem Weisswein an. Von der Holzbank sehe ich direkt in den Hof, auf die Lauben. Ich male mir aus, wie idyllisch es erst im Sommer sein wird. Oder im Frühling. Oder im Herbst. Wobei: Hier würde ich selbst im Schmuddeljanuar arbeiten können, das weiss ich sofort.<strong><a rel="attachment wp-att-566" href="http://www.textin.ch/ein-hirschli-im-herzen-schreibsuite-in-bad-zurzach/weisses-sofa-ohne-senf/"><img class="alignnone size-full wp-image-566" title="weisses sofa ohne senf" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/02/weisses-sofa-ohne-senf.jpg" alt="" width="399" height="299" /></a></strong><strong> </strong></p>
<p><strong>Kochfrei im Kino</strong></p>
<p>Suite kommt von „suivre“. In der Schreibsuite folgt ein Raum den andern. Zuerst die Stube mit Kachelofen, besagtem weissen Sofa und Sekretär. Dann das Schlafzimmer. Es gibt den Blick zur Strasse frei, das ist so gut wie Kino. Die Shoppingmeile von Bad Zurzach direkt zu Füssen, und gegenüber die Tankstelle. Ihr Schild leuchtet Tag und Nacht. Leute hasten rein und mit einem Coffee to go wieder raus. Manche bleiben länger. Durch die Scheiben kann ich sehen, wie sie hinter der Theke schwatzen und lachen.</p>
<p>Das Schlafzimmer führt ins Esszimmer, das Esszimmer in die Küche, die Küche in die Dusche. Überhaupt, die Küche. Einen solchen Boden gab es im Haus meiner Grosseltern auch. Ein hübscher Kontrast zur modernen Einrichtung, zu der auch eine Spülmaschine gehört. Sehr sympathisch. Ich finde Pasta, Salz, Olivenöl, Balsamico, Pfeffer, Sirup, Zucker, Tee, Kaffee. Ich könnte sofort loskochen. Das tue <strong><a rel="attachment wp-att-567" href="http://www.textin.ch/ein-hirschli-im-herzen-schreibsuite-in-bad-zurzach/lieblingsplatz/"><img class="alignnone size-full wp-image-567" title="lieblingsplatz" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/02/lieblingsplatz.jpg" alt="" width="299" height="399" /></a></strong>ich aber nicht. Feierlich erkläre ich das Hirschli zur kochfreien Zone.<strong> </strong></p>
<p><strong>Keine Nutellafinger…</strong></p>
<p>Sybil und Steven verabschieden sich. Ich bleibe zurück mit ihrem selbst gemachten Apfelsaft, Confitüre, Mandarinen und dem restlichen Wein. Ich sauge die Ruhe auf, das Alleinsein. Endlich ausatmen. Kein Geschäftstelefon, das klingelt. Kein Kunde, der etwas will, und am besten sollte es gestern fertig sein. Keine Mails. Kein Kind, das sofort wissen muss, wie man den Durchschnitt ausrechnet. Und keines, das mit Nutellafingern den Wänden originelle Muster verpasst. Kein Nachbar an der Haustüre. Niemand. Nur das Hirschli und ich. Im Innenhof ist es still. In der Tankstelle ist Betrieb. Von oben dringt leise Musik herunter: der Mieter im zweiten Stock. Von unten dringt leise Musik herauf: das Teelädeli im Erdgeschoss. Ich klappe das Notebook auf.<strong> </strong></p>
<p><strong>… aber Schokolade und ein Kranz</strong></p>
<p>Das Dasein in der Schreibsuite vermittelt ein völlig neues Zeitgefühl. Genauer: Es ermöglicht überhaupt erst ein Zeitgefühl. Plötzlich ist sie da, die Zeit. Grosszügig bemessen. Ich schöpfe jede Minute aus. Nähere mich Zeile um Zeile dem Buchende. Gebe dem Kurs den letzten Schliff, richte mit Steven und Sybil die Literaturküche ein, verteile Schokolade gegen Schreibstau, werfe die Kaffeemaschine an. Direkt unter dem Dach und mit den Sichtbalken sieht es hier aus, als ob sich ein paar Freunde zum Kaffee treffen würden. Auf jeden Fall ist es der schönste und gemütlichste Kursraum, der mir je untergekommen ist. Ich lerne alsbald 15 reizende, schreibfreudige Aargauer kennen (und keine/r trägt weisse Socken!), darunter ein ehemaliger Deutschlehrer und aktiver Journalist. „Dieser Kurs hat mir eine neue Welt eröffnet“, gesteht er mir beim Abschied, und im Geist lege ich mir einen Efeukranz um den Hals. Meine erste Trophäe!<strong> </strong></p>
<p><strong>Lichterfest im Geweih</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-568" href="http://www.textin.ch/ein-hirschli-im-herzen-schreibsuite-in-bad-zurzach/tankstelle/"><img class="alignnone size-full wp-image-568" title="Tankstelle" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/02/Tankstelle.jpg" alt="" width="399" height="266" /></a>Immer wieder sitze ich auf der Holzbank, ein Kissen im Rücken, und haue wie besessen in die arme Tastatur. Hack, hack, hack. In himmlischer Ruh und ohne die klitzekleinste Störung. Manchmal stehe ich auf und werfe einen Blick auf die Schwertgasse, auf das Geschehen in der Tankstelle. Ich lese mich durch die Zeitschriften im Regal und finde einen Thriller. Die CDs rühre ich nicht an: Wo es doch endlich einmal so schön still ist in meinem Leben. Dafür verwandle ich den Hirsch auf dem Ofen in ein Lichterfest: In seinem Geweih leuchten sämtliche Rechaudkerzen. Waidmannsheil!<strong> </strong></p>
<p><strong>O Hirschli, du Heimat</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-569" href="http://www.textin.ch/ein-hirschli-im-herzen-schreibsuite-in-bad-zurzach/shoppingmeile-bad-zurzach/"><img class="alignnone size-full wp-image-569" title="shoppingmeile bad zurzach" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/02/shoppingmeile-bad-zurzach.jpg" alt="" width="399" height="299" /></a>Ich teste die drei Cafés in Schrittnähe, erküre das Höfli-Café zum Stammlokal, besuche das Thermalbad und meine Verwandten, die mir ein wunderbares Sonntagsessen kredenzen. Was in meiner kochfreien Zeit extrem gut ankommt. Ich fabuliere mit Steven über die Zukunft des Hirschlis und treffe Sybil zum Weiberklatsch.</p>
<p>Und immer, wenn ich zurückkehre, in die Schwertgasse einbiege und das weisse Hoftor öffne, fühlt es sich an, als würde ich heimkommen, als wäre das hier meine Wohnung. Das stimmt sogar: Es ist meine Wohnung auf Zeit.</p>
<p>Sicher, ich könnte auch mal nach Waldshut fahren. Oder den Achenberg erklimmen. Aber wissen Sie was? Es ist so gemütlich im Hirschli, so angenehm, so wohnlich; dass ich gar nicht weg will. Dem Charme dieser Suite kann sich nur entziehen, wer ein Herz aus Holz hat.<strong> </strong></p>
<p><strong>Kein Gerempel, kein Geschnarche</strong></p>
<p>Ja, wir verstehen uns ausgezeichnet, das Hirschli und ich. Ein so freundschaftliches Gefühl habe ich zu einem Hotelzimmer nie entwickelt, und glauben Sie mir, ich habe genug Nächte in Hotels verbracht. Im Hirschli rempelt keine japanische Reisegruppe morgens um vier gegen die Tür. Es schnarcht auch keiner nebenan. Es gibt keine Putzequipe, die um sieben in der Früh ihren Eifer demonstriert. Keine bezahlte Freundlichkeit. Es gibt: herzliche, humorvolle Gastgeber. Ruhe. Im Gegensatz zu einer abgeschiedenen Alphütte muss man keinen Proviant für eine Woche mitschleppen. Der nächste Laden ist um die Ecke, von der Tankstelle gegenüber ganz zu schweigen. Und anders als in einem Ferienort fällt hier das Arbeiten leichter. Die Leute rundum arbeiten ja auch.<strong> </strong></p>
<p><strong>Schöner schreiben</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-570" href="http://www.textin.ch/ein-hirschli-im-herzen-schreibsuite-in-bad-zurzach/arbeitsplatz-stube/"><img class="alignnone size-full wp-image-570" title="arbeitsplatz stube" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/02/arbeitsplatz-stube.jpg" alt="" width="399" height="299" /></a>Das erinnert mich an eine Freundin, die eines Tages samt angefangenem Jahresbericht ins Engadin reiste. Nach einer Woche kam sie zurück, sichtlich erholt. Geschrieben hatte sie keine einzige Zeile: „Ich konnte einfach nicht. Das Wetter war zu schön. Und wieso sollten alle andern wandern dürfen? Alle ausser mir?“ Den Geschäftsbericht brachte sie dann zuhause auf Papier – in sechs Nachtschichten.</p>
<p>Sehen Sie, das wäre ihr im Hirschli nicht passiert. Hier ist der Alltag vor der Tür, und die Atmosphäre drinnen macht das Schreiben schöner. Ist der Zusammenhang zwischen stilvoller Einrichtung und Schreibfluss eigentlich wissenschaftlich belegt? Oder klafft da eine Lücke?<strong> </strong></p>
<p><strong>Asyl für 15 Hefte</strong></p>
<p>Am Montagnachmittag werfe ich ein paar Dinge in meinen roten Rollkoffer. Die 15 Hefte haben samt Notizen längst Asyl in 15 Aargauer Haushalten erhalten. Sorgfältig lege ich das Notebook zwischen die Wäsche. Es zählt 21000 Zeichen mehr, das Kapitel ist geschrieben. Her mit der zweiten Trophäe! Wo wir gerade bei der Habensseite sind: plus 15 zufriedene Teilnehmer. Plus ein Hirschli im Herzen. Das Soll ist lächerlich: Wein, Apfelsaft und Sirup. 3 Minuten sind es zum Bahnhof, und dann eineinhalb Stunden Zugfahrt zurück in mein turbulentes Leben.<strong> </strong></p>
<p><strong>Ein Hirschli im Herzen</strong></p>
<p>Adieu, Hirschli. Nein, das stimmt so nicht. Auf Wiedersehen passt besser. Schon am nächsten Samstag werde ich hier den zweiten Kursteil leiten. Und im Juni einen zweitägigen Kurs in Creative Writing. Dann wird es blühen im Innenhof, so viel hat Schneider schon versprochen. Und das Geschichtenatelier im Erdgeschoss wird ausstaffiert sein. Er hat ein buntes Bild skizziert von diesem Sommerkurs in Bad Zurzach: Baden im Rhein, grillieren im Wald, wobei er den Job des Grillchefs höchstpersönlich übernehmen will. Flanieren, spazieren. Achenberg und Thermalbad. Inspirationen auffangen und im Schreibheft wieder loslassen. Falls Schneiders Funke nun auf Sie überspringt, folgt hier der Wink mit dem Hirschgeweih: <a title="Schreibszene Schweiz" href="http://www.schreibszene.ch" target="_blank">www.schreibszene.ch</a>. Fairerweise muss ich an dieser Stelle den Lodenhut etwas lüften, auf dass die Wahrheit ans Licht komme: Die Schreibsuite wird an diesen zwei Tagen bereits besetzt sein. Ja, das ist bitter. Was glauben Sie, wie bitter das für mich erst ist. Ich geh hin und ertränke meinen Kummer im Jagertee.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-571" href="http://www.textin.ch/ein-hirschli-im-herzen-schreibsuite-in-bad-zurzach/hirschli/"><img class="alignnone size-full wp-image-571" title="hirschli" src="http://www.textin.ch/wp-content/uploads/2011/02/hirschli.jpg" alt="" width="237" height="91" /></a></p>
<p><strong>PS: </strong>Sie können die Schreibsuite natürlich auch ohne Kurs mieten. Und ohne eine einzige Zeile zu schreiben. Schreiber und Schneider versichern glaubhaft, dass sie auf Kontrollen verzichten. Das kann ich bestätigen.</p>
<p><a href="http://www.schreibsuite.ch" target="_blank">www.schreibsuite.ch</a></p>
<p><a title="Schreibszene Schweiz" href="http://www.schreibszene.ch" target="_blank">www.schreibszene.ch</a></p>
<p>Mehr über Franziska Hidber: <a title="Franziska Hidber, Silberfeder" href="http://www.silberfeder.ch" target="_blank">www.silberfeder.ch</a></p>
<p>Copyright Text: Franziska Hidber<br />
Copyright der Bilder: Franziska Hidber und Schreibsuite.ch</p>
<p>Bitte Urheberrechte beachten: Verlinken erlaubt, kopieren verboten.</p>
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		<title>Groucho und ich</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 14:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zora Debrunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Div. Genres und Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts und Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiografie]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Groucho & Marx]]></category>
		<category><![CDATA[Groucho and Me]]></category>
		<category><![CDATA[Memoirs of a Mangy Lover]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension. Wer auf Autobiographien berühmter Männer abfährt, hat in den letzten Jahren eine längere Durststrecke hinnehmen müssen – sehen wir mal von Helmut Schmidts Lebensrückblick ab. Ich bin beim Stöbern auf eine löbliche Ausnahme gestossen, ein Buch, das nicht nur witzig und amüsant zu lesen ist, sondern ein Buch, das den Leser fürs Leben bildet: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rezension. Wer auf Autobiographien berühmter Männer abfährt, hat in den letzten Jahren eine längere Durststrecke hinnehmen müssen – sehen wir mal von Helmut Schmidts Lebensrückblick ab. <span id="more-338"></span><br />
Ich bin beim Stöbern auf eine löbliche Ausnahme gestossen, ein Buch, das nicht nur witzig und amüsant zu lesen ist, sondern ein Buch, das den Leser fürs Leben bildet: Groucho &amp; Marx in der hervorragenden Übersetzung von Sven Böttcher. Der Autor dieses Werkes heisst nicht sehr überraschend Groucho Marx und ist wahrscheinlich nur noch Menschen über 75 sowie unverbesserlichen Filmnerds ein Begriff. Anfangs des letzten Jahrhunderts jedoch war er einer der wichtigsten Komiker Amerikas. Als Teil der Marx Brothers fiel er besonders durch seinen bissigen Witz, den riesigen aufgemalten Schnauzer sowie eine ausgelutschte Zigarre auf. Doch der Mann konnte nicht nur tanzen, singen und spielen, sondern auch geistreich schreiben. Und so hat er für seine treuen Fans eine Lebensbeichte geschrieben, die ihresgleichen sucht. Dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt – er gibt es unumwunden zu – spielt keine grosse Rolle. Man nimmt ihm als Leser einfach alles ab: die schwere Kindheit, die Erfolglosigkeit am Anfang seiner Karriere, die Affären usw. All das beschreibt er mit einem Augenzwinkern. Sogar seine Ausführungen über die Wirtschaftskrise von 1929 lesen sich so, als hätte er sie erst gestern niedergeschrieben. Dabei ist der gute Mann seit 1977 tot. Aber das nur nebenbei. Wer schon immer wissen wollte, warum er nie einem Club beitreten sollte, der einen als Mitglied akzeptiert, sollte dieses Buch lesen. Lachkrämpfe garantiert.</p>
<p>Groucho Marx<br />
Groucho &amp; Marx<br />
Atrium Verlag Zürich. 2010.<br />
(Die Originalausgaben erschienen 1959 und 1963 unter den Titeln Groucho and Me und Memoirs of a Mangy Lover bei Bernard Geis Associates Books, New York.)</p>
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		<title>Urs Spielmann, Überleben ist nicht genug</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 14:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts und Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Überleben ist nicht genug]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Spielmann]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Xanthippe Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Eing. Soeben erschienen ist das Buch Überleben ist nicht genug, Tagebuch eines Schweizer Unternehmers 2008/2009, von Urs Spielmann. Überleben ist nicht genug ist ein Erlebnisbericht aus der Schweizer Realwirtschaft in Zeiten der Wirtschaftskrise 2008/2009. Geschrieben in Tagebuchform, gewährt Urs Spielmann mehr als einen Blick hinter die Kulissen seines Betriebs, und in seine durch die Krise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eing. Soeben erschienen ist das Buch <em>Überleben ist nicht genug, Tagebuch eines Schweizer Unternehmers 2008/2009,</em> von Urs Spielmann.<span id="more-315"></span></p>
<p><em>Überleben  ist nicht genug</em> ist ein Erlebnisbericht aus der Schweizer   Realwirtschaft in Zeiten der Wirtschaftskrise 2008/2009.</p>
<p>Geschrieben in Tagebuchform, gewährt Urs Spielmann mehr als einen Blick   hinter die Kulissen seines Betriebs, und in seine durch die Krise   mitbelastete Familie. Seine Frau Franziska beschreibt einzelne Szenen  aus ihrer Sicht. Zusammen haben sie ein packendes Buch geschrieben.</p>
<p>Kein Fachbuch, sondern ein Stück aktuelle Zeitgeschichte, eine wahre   Geschichte aus der Krise heraus.</p>
<p>Packend, berührend, ehrlich.</p>
<p>Urs Spielmann<br />
Überleben ist nicht genug<br />
Xanthippe Verlag</p>
<p>28. Mai 2010</p>
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		<item>
		<title>Claudio Zemp, Bored in Beirut</title>
		<link>http://www.textin.ch/claudio-zemp-bored-in-beirut/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blanca Imboden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts und Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bored in Beirut]]></category>
		<category><![CDATA[Claudio Zemp]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein schräger Typ aus Luzern, der auch regelmässig für den Nebelspalter schreibt, besuchte den Libanon und Syrien, und schreibt nun darüber. Zemps ironische Sichtweise der Dinge, seine humorvolle Wiedergabe des Erlebten, seine Beobachtungsgabe, machen es zu einem Lesespass. Er tappt in Touristenfallen, trifft sich mit Schwulen, sinniert über die Palästinenserfrage, scheitert an der arabischen Sprache. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schräger Typ aus Luzern, der auch regelmässig für den Nebelspalter schreibt, besuchte den Libanon und Syrien, und schreibt nun darüber. <span id="more-100"></span>Zemps ironische Sichtweise der Dinge, seine humorvolle Wiedergabe des Erlebten, seine Beobachtungsgabe, machen es zu einem Lesespass. Er tappt in Touristenfallen, trifft sich mit Schwulen, sinniert über die Palästinenserfrage, scheitert an der arabischen Sprache. Ein kleines Büchlein. Es weckt Lust auf mehr – Lust darauf, Zemp wieder auf eine Reise zu schicken.</p>
<p>Claudio Zemp<br />
Bored in Beirut<br />
Tagebuch einer Reise in den Orient<br />
BoD. 2009.</p>
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		<title>Lea Gottheil, Sommervogel</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts und Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Lea Gottheil]]></category>
		<category><![CDATA[Sommervogel]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuerscheinungen Juni 2009. Lotte wird in den Dreissigerjahren im Zürcher Oberland geboren. Der Zweite Weltkrieg wirft seine Schatten auch auf das Schweizer Land, es herrscht Lebensmittelknappheit und Lotte und ihre Familie kommen mehr schlecht als recht über die Runden. Dabei hat Lotte einen Traum: Sie möchte hinaus in die weite Welt, zunächst nach Zürich, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neuerscheinungen Juni 2009. Lotte wird in den Dreissigerjahren im Zürcher Oberland geboren. Der Zweite Weltkrieg wirft seine Schatten auch auf das Schweizer Land, <span id="more-79"></span>es herrscht Lebensmittelknappheit und Lotte und ihre Familie kommen mehr schlecht als recht über die Runden. Dabei hat Lotte einen Traum: Sie möchte hinaus in die weite Welt, zunächst nach Zürich, in die Grossstadt, um Künstlerin zu werden. Doch das ist für Frauen in jener Zeit nicht vorgesehen, ihre Aufgabe besteht von Kindheit an in der Versorgung von Haushalt und Familie. Als Lottes Vater mit 42 Jahren plötzlich stirbt, muss sie ihrer Mutter versprechen, für immer bei ihr zu bleiben. Doch Lotte hält es nicht aus, schweren Herzens bricht sie ihr Versprechen und geht nach Zürich, wo ihr Bruder Paul und ihre beste Freundin Marianne bereits wohnen. Eines Tages lernt sie Gilles kennen, sie verlieben sich ineinander. Aber als sich gerade alles glücklich zu fügen scheint, erfährt sie ein unglaubliches Familiengeheimnis und ein Schicksalsschlag wirft sie fast aus der Bahn: bei ihr wird Brustkrebs diagnostiziert. Doch Lotte wird nicht kampflos aufgeben &#8230;</p>
<p>Lea Gottheil<strong><br />
Sommervogel</strong><br />
Roman. Arche Verlag. 2009.</p>
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		<title>Alzheimer und Demenz&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts und Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer und Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Ammann]]></category>

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		<description><![CDATA[Neuerscheinungen Juni 2009. &#8220;Es ist Doktor Brisig, der mir dringend rät, dieses Notizheft zu führen, mir alles von der Seele zu schreiben und dadurch die Genesung zu unterstützen. Er meint, vielleicht liessen sich so ein paar der Lücken schliessen, die der Unfall in mein Bewusstsein gerissen hat.&#8221; (Auszug aus &#8220;Der weisse Schatten&#8221; von Daniel Ammann). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neuerscheinungen Juni 2009. &#8220;Es ist Doktor Brisig, der mir dringend rät, dieses Notizheft zu führen, mir alles von der Seele zu schreiben und dadurch die Genesung zu unterstützen. <span id="more-77"></span>Er meint, vielleicht liessen sich so ein paar der Lücken schliessen, die der Unfall in mein Bewusstsein gerissen hat.&#8221; (Auszug aus <strong>&#8220;Der weisse Schatten&#8221; </strong>von Daniel Ammann).</p>
<p>Das Lesebuch mit Geschichten von über 50 bekannten Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellt die Problematik der Demenz in den Vordergrund.</p>
<p>Heidi Schänzle-Geiger, Gerhard Dammann<strong><br />
Alois und Auguste</strong><br />
Alzheimer und Demenz – Geschichten über das Vergessen<br />
Verlag Huber Frauenfeld. 2009.</p>
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		<title>Klara Obermüller, Schwarz auf Weiss</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 08:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zora Debrunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts und Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Klara Obermüller]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz auf Weiss]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun endlich ist eine Sammlung ihrer besten Reportagen im Verlag Huber erschienen. &#8220;Schwarz auf Weiss&#8221; heisst dieses Werk und verschafft einen Überblick über das Schaffen dieser Publizistin, die mit ihren Berichten das Denken und Fühlen der Menschen in den letzten 40 Jahren dokumentiert und hinterfragt hat. Die Sammlung ihrer Reportagen deckt das ganze Spektrum von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun endlich ist eine Sammlung ihrer besten Reportagen im Verlag Huber erschienen. <span id="more-74"></span>&#8220;Schwarz auf Weiss&#8221; heisst dieses Werk und verschafft einen Überblick über das Schaffen dieser Publizistin, die mit ihren Berichten das Denken und Fühlen der Menschen in den letzten 40 Jahren dokumentiert und hinterfragt hat. Die Sammlung ihrer Reportagen deckt das ganze Spektrum von Geburt &#8220;Brief an ein Ungeborenes&#8221; bis zum Tod &#8220;In Würde sterben&#8221; ab. Ein Muss für Leser mit Hirn und Herz.</p>
<p>Klara Obermüller<br />
<strong>Schwarz auf Weiss<br />
</strong>Verlag Huber. 2009.</p>
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		<title>Th. Bichsel, Nahe den Eisriesen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 08:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts und Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Nahe den Eisriesen]]></category>
		<category><![CDATA[Therese Bichsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Einzel- und Paarporträts gehen wir im Berner Oberland auf eine Zeitreise von 1779 bis 1908. Wir erfahren wie der Aufenthalt in den Berner Bergen auf das Schaffen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Malerinnen und Malern und auf Komponisten gewirkt hat. Madame de Staël und Madame Vigée-Lebrun, Goethe, Kleist, Mark Twain, Alexandre Dumas, Arthur Conan Doyle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Einzel- und Paarporträts gehen wir im Berner Oberland auf eine Zeitreise von 1779 bis 1908. Wir erfahren wie der Aufenthalt in den Berner Bergen auf das Schaffen <span id="more-72"></span>von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Malerinnen und Malern und auf Komponisten gewirkt hat. Madame de Staël und Madame Vigée-Lebrun, Goethe, Kleist, Mark Twain, Alexandre Dumas, Arthur Conan Doyle (Sherlock Holmes stirbt in den Reichenbachfällen), Hodler, Mendelssohn, Johannes Brahms und Clara Schumann, Clara von Rappard – sie alle geben uns Lesern einen spannenden Einblick. Unbedingt Lesen!<br />
Buchbesprechung: Karin Mayerhofer Dobler</p>
<p>Therese Bichsel<br />
<strong>Nahe den Eisriesen<br />
</strong>Verlag Zytglogge. 2008.</p>
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