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	<title>Textin &#187; Filme und Hörbücher</title>
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	<description>Das Magazin der Schreibszene Schweiz</description>
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		<title>Film: Miss Potter</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:44:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[London, Anfang des 20. Jahrhunderts. Beatrix Potter, Mitte 30, lebt immer noch in ihrem Elternhaus. Die leidenschaftliche Malerin und Autorin versucht schon seit langem, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, doch darüber hinaus vergisst sie zu leben. Sie hatte noch nie einen Freund, geschweige denn, dass sie eine Heirat in Aussicht hätte. Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>London, Anfang des 20. Jahrhunderts. Beatrix Potter, Mitte 30, lebt immer noch in ihrem Elternhaus. Die leidenschaftliche Malerin und Autorin <span id="more-51"></span>versucht schon seit langem, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, doch darüber hinaus vergisst sie zu leben. Sie hatte noch nie einen Freund, geschweige denn, dass sie eine Heirat in Aussicht hätte. Dies ändert sich allerdings, als der Verleger Norman sich erst für ihre Bücher, dann für sie selbst interessiert.</p>
<p>textin März 2009</p>
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		<title>Film: Tintenherz</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme und Hörbücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Mortimer „Mo“ Folchart und seine zwölfjährige Tochter Meggie begeistern sich für Bücher. Und beide können die Figuren aus diesen Büchern zum Leben erwecken, wenn sie laut daraus vorlesen. Doch diese aussergewöhnliche Gabe ist nicht ungefährlich: Immer wenn eine Romanfigur den Seiten entsteigt, muss ein realer Mensch in ihnen verschwinden. textin März 2009]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mortimer „Mo“ Folchart und seine zwölfjährige Tochter Meggie begeistern sich für Bücher. Und beide können die Figuren aus diesen Büchern zum Leben erwecken, wenn sie laut daraus vorlesen. <span id="more-49"></span>Doch diese aussergewöhnliche Gabe ist nicht ungefährlich: Immer wenn eine Romanfigur den Seiten entsteigt, muss ein realer Mensch in ihnen verschwinden.</p>
<p>textin März 2009</p>
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		<title>Film: Alles ist erleuchtet</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>textin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme und Hörbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Alles ist erleuchtet]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Safran Foers]]></category>

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		<description><![CDATA[Jonathan will in die Ukraine reisen, um die Frau zu suchen, die seinen Grossvater 1942 vor den Nazis gerettet hat. Liev Schreiber schrieb die Filmfassung zu Jonathan Safran Foers gleichnamigen Bestsellers und inszeniert ihn als bewegendes Roadmovie. Elijah Wood spielt den verklemmten Jonathan und Eugene Hutz seinen radebrechenden ukrainischen Reiseführer. Wir begleiten die beiden bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jonathan will in die Ukraine reisen, um die Frau zu suchen, die seinen Grossvater 1942 vor den Nazis gerettet hat. Liev Schreiber schrieb die Filmfassung zu Jonathan Safran Foers gleichnamigen Bestsellers <span id="more-47"></span>und inszeniert ihn als bewegendes Roadmovie. Elijah Wood spielt den verklemmten Jonathan und Eugene Hutz seinen radebrechenden ukrainischen Reiseführer. Wir begleiten die beiden bei einem Kulturaustausch der besonderen Art. Die Strasse bringt sie zwar ans Ziel, allerdings ganz anders als erwartet. Am Ende sind sie erleuchtet &#8211; und wir auch.</p>
<p>textin März 2009</p>
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		<title>Kolumne: Buch oder Film?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 10:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zora Debrunner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme und Hörbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Bridget Jones]]></category>
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		<category><![CDATA[Buddenbrooks]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Hannibal]]></category>

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		<description><![CDATA[Buch oder Film? Die Meinungen über die Verfilmung von literarischen Stoffen gehen in meinem Freundeskreis weit auseinander. Da ist beispielsweise Claire, die sich standhaft weigert, die Neuverfilmung von Thomas Manns Klassiker „Die Buddenbrocks“ im Kino zu sehen, weil sie fürchtet, dass ihre inneren Bilder ein für allemal zerstört würden. Manuel hingegen, ein Hardcore-Fantasy-Fan, schwört auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Buch oder Film? Die Meinungen über die Verfilmung von literarischen Stoffen gehen in meinem Freundeskreis weit auseinander. <span id="more-42"></span>Da ist beispielsweise Claire, die sich standhaft weigert, die Neuverfilmung von Thomas Manns Klassiker „Die Buddenbrocks“ im Kino zu sehen, weil sie fürchtet, dass ihre inneren Bilder ein für allemal zerstört würden. Manuel hingegen, ein Hardcore-Fantasy-Fan, schwört auf „Herr der Ringe“ im Supermega-DVD-Schuber mit hundert Stunden Extras. Den Roman zur Verfilmung würde er nie anfassen. Der ist ihm „zu oversized“. Ich bin da etwas ambivalent, da ich mich nicht entscheiden kann, was ich wirklich bevorzuge: das Buch oder den Film. Ich erinnere ich mich an die Fortsetzung von Helen Fieldings „Bridget Jones“ Roman, den ich unheimlich gerne gelesen habe und der mich auch sehr amüsierte. Die Verfilmung war allerdings eine Enttäuschung und, wie ich es sehe, eine Tiefstapelei.  Erinnern Sie sich noch an „Das Schweigen der Lämmer“, jenen wunderbaren Horrorroman und die oscarpreisgekrönte Verfilmung, die Anthony Hopkins und Jodie Foster weltberühmt machte? Diese zwei Werke sind meiner Meinung nach vorbildhaft für die Eigenständigkeit von Roman und Film. Der talentierte Regisseur Jonathan Demme setzt den genialen Roman in seiner eigenen Bildsprache um und verleiht seinen beiden Protagonisten eine eigene Tiefe, genau wie Thomas Harris es in der Romanvorlage getan hat. Besonders gefallen hat mir, dass der Film meine eigenen Bilder nicht zerstört, sondern im Gegenteil ergänzt hat. Der Film labt sich nicht am Grauen und liefert blutige Szenen. Viel mehr löst er Ängste aus, ohne sie zu bebildern. Die Fantasie des Zuschauers wird angeregt durch die schwarze Leinwand. Ich erinnere mich an diese „erotische“ Szene im Film: Clarice und Hannibal sprechen miteinander, während er in jenem grotesken Käfig sitzt. Eigentlich dürfte sie gar nicht hier sein. Schliesslich kommen ein paar Beamte und ziehen Clarice fort. Hannibal berührt für einen Moment mit einem Finger ihre Hand. Im Buch kommt diese Szene nicht vor. Die Magie jenes Augenblicks wäre auch schwer in Worte zu fassen gewesen. Dieses Beispiel ist selten genug, denken wir dabei an den unsäglichen Nachfolgeroman „Hannibal“. Der Autor versucht auf seltsame Weise zu erklären, weshalb Hannibal Lecter zum Kannibalen wurde. Harris nimmt hier den simpelsten Weg. Er gibt den Nazis die Schuld und liefert dem Leser Informationen, die er gar nicht wissen will. Ich rate Ihnen, wenn Sie diesen Roman noch irgendwo ungelesen in einem Regal stehen haben, schmeissen Sie ihn weg und kaufen sich stattdessen die gleichnamige DVD. Da haben Sie mehr davon und ärgern sich weniger.</p>
<p>Zora Debrunner, Autorin zweier Blogs, schreibt Kriminalromane und nimmt seit 2006 am Novemberschreiben teil.<br />
textin März 2009</p>
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