Ein Mann und ein Kind unterwegs auf einer Strasse, Hunger und Durst leidend, gebeutelt von der Angst, vorwärts gezerrt und am Leben erhalten von der Hoffnung. Die Welt, so wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Es gelingt dieser Geschichte perfekt zu fesseln, weil man wissen will, wohin die Strasse führt. Man leidet mit, hat Angst, wird vorwärts gezerrt und am Lesen erhalten von der Hoffnung zu erfahren, wo die Strasse endet. McCarthy erzählt mit einer radikalen Echtheit, die schmerzt – und süchtig macht.
Cormack McCarthy
Die Strasse
Roman. Rowohlt Verlag. 2007.

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